Besonderheiten beim laparoskopischen Magenbypass

 
  • Omentum majus
    Die Durchtrennung der Pars libera des Omentum majus empfiehlt sich bei der antekolischen Schlingenführung und bei einem sehr fettreichen Omentum, um die Spannung von der Anastomose zu nehmen.
    Fehler: Durchblutungsstörungen mit Omentumnekrose
    Vermeidung: saggitale Omentum-Durchtrennung unter Berücksichtigung der Blutzufuhr
    Lösung: Omentum-Nachresektion bei Durchblutungsstörungen (selten: 1 von >1000).
  • Billroth-II
    Die Ausführung eines Ein-Anastomosen-Magenbypass in Billroth-II-Form ist wegen des potentiellen Gallerefluxes eine Ausnahmeindikation.
  • Ring-Verstärkung
    Die Ring-Verstärkung des Magenpouches zur Vermeidung einer Dilatation der alimentären Schlinge ist eine Option, die sich mehr als Option für Redo-Eingriffe durchsetzt.
    Fehler: Stenosierung durch Ring
    Vermeidung: Kalibration durch Sonde, Umfang 6,5 cm
    Lösung: Nachresektion bei zu großem Pouch und bei vorhandenem Dünndarmzipfel der alimentären Schlinge.

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