Anatomie
Prof. Dr. med. Gebhard Reiss
Universität Witten/Herdecke
Edith Leisten
Mattner-Klinik Köln

1. Chirurgische Anatomie der vorderen Bauchwand

137-1

Oberflächliche Schicht
Die oberflächliche Schicht der Bauchwand wird durch die Haut und das darunterliegende Fettgewebe (Panniculus adiposus) gebildet.

Mittlere Schicht
Die mittlere Schicht besteht aus den vorderen und hinteren Bauchmuskeln sowie ihren jeweiligen Faszien.

Vordere Bauchmuskulatur und Rektusscheide
Zu den vorderen Bauchmuskeln zählen drei sehr flache Muskeln und der M. rectus abdominis. Die flachen Muskeln strahlen ventral medial in die Rektusscheide ein und inserieren an ihr mittels einer flächigen Sehne (Aponeurose). Von außen nach innen finden sich folgende Muskeln:

  • M. obliquus externus abdominis: Dorsal entspringt er von der Fascia thoracolumbalis sowie von den unteren 7 Rippen und zieht als vorderes Blatt der Rektusscheide zur medianen Linea alba sowie zur Crista iliaca des Beckens. Seine Fasern verlaufen dabei schräg von kranial lateral nach kaudal medial.
  • M. obliquus internus abdominis: Er zieht von der Linea alba zur Crista iliaca sowie bis zum Vorderrand des Schambeins. Seine Fasern verlaufen ebenfalls schräg von kranial medial nach kaudal lateral (in Fortsetzung des M. obliquus externus abdominis der Gegenseite). Beide Muskeln bilden somit ein schräges Kreuz in der vorderen Bauchwand. Oberhalb der Linea arcuata strahlt er in das vordere und hintere Blatt der Rektusscheide ein, unterhalb der Linea arcuata nur in das vordere Blatt.
  • M. transversus abdominis: Seine Fasern verlaufen von der Fascia thoracolumbalis oder den unteren Rippenknorpeln und dem Becken zur Linea alba nach ventral. Er bildet in der oberen vorderen Bauchwand vor allem das hintere Blatt der Rektusscheide. Unterhalb der Linea arcuata bildet er mit den schrägen Bauchmuskeln das vordere Blatt. Die Hinterwand der 3 Muskeln wird von der Fascia transversalis gebildet.
  • Der M. rectus abdominis entspringt beidseits vom Knorpel der 5. bis 7. Rippe und setzt am Schambein in der Nähe der Symphysis pubica an. Durch Zwischensehnen (Intersectiones tendineae) wird der lange Muskel in mehrere Bäuche unterteilt („Waschbrettbauch“). Inkonstant findet sich kaudal vor dem M. rectus abdominis der kleine M. pyramidalis, der die Linea alba verspannt. Die Rektusscheide ist somit ein sehniger Kanal der flachen Bauchmuskeln, der neben dem M. rectus abdominis und M. pyramidalis mehrere Gefäße und Nerven (Aa. und Vv. epigastricae superior und inferior, Nervi intercostales 5-12) enthält.

Funktion
Zur Beugung und Drehung des Rumpfes sowie für die Bauchpresse wird auf die beschriebene Weise die vordere Bauchwand von den beiden schrägen Bauchmuskeln (M. obliquus externus und internus abdominis, schräges Kreuz) sowie dem M. rectus abdominis und M. transversus abdominis (gerades Kreuz) verspannt.
Der M. cremaster ist eine Abspaltung des M. obliquus internus und M. transversus abdominis. Er bildet um den Samenstrang eine muskuläre Hülle und kann den Hoden nach kranial ziehen (Kremasterreflex).

Tiefe Schicht
Die tiefe Schicht der Bauchwand bildet die Fascia transversalis. Sie findet sich an der Innenseite des M. rectus abdominis und M. transversus abdominis als innerste bindegewebige Schicht (nur durch das Peritoneum von der freien Bauchhöhle getrennt) und ist mit der Linea arcuata und dem Leistenband verwachsen. Lateral kaudal befindet sich als Durchtrittspforte der Anulus inguinalis profundus, der den Eingang in den Leistenkanal darstellt.

Dorsale Muskulatur
Der dorsale Hauptmuskel der Bauchwand ist der M. quadratus lumborum, der unterhalb des M. transversus abdominis von der untersten Rippe und den Processus costales der Lendenwirbel zur Crista iliaca zieht.

Blutversorgung und Innervation
Die arterielle Versorgung erfolgt aufgeteilt nach den aufgeführten Schichten der Bauchwand:

  • Die oberflächliche und mittlere Schicht werden versorgt von
    → den kaudalen Aa. intercostales posteriores (einschl. der A. subcostalis),
    → der A. epigastrica superficialis,
    → der A. circumflexa ilium superficialis sowie
    → der A. pudenda externa.
  • Die tiefe Schicht wird versorgt von
    → den Aa. lumbales,
    → der A. epigastrica inferior,
    → der A. circumflexa ilium profunda und
    → der A. iliolumbalis.

Das venöse Blut der Bauchwand fließt über Venen (vorwiegend → V. cava inferior) ab, die entsprechend den Arterien benannt sind:
Über die V. epigastrica superficialis (→ V. saphena magna) sowie über die V. epigastrica inferior (→ V. iliaca externa). In die Vena cava superior gelangt lediglich das venöse Blut über die Vv. thoracoepigastricae sowie über die Vv. azygos und hemiazygos.

Die Innervation der Bauchwand erfolgt durch Interkostalnerven und Äste des Plexus lumbalis:

  • Die unteren Nn. intercostales (einschließlich des N. subcostalis) versorgen, wie beschrieben, den M. obliquus externus abdominis und den M. rectus abdominis.
  • Aus dem Plexus lumbalis innerviert der N. iliohypogastricus alle vorderen Bauchwandmuskeln, der N. ilioinguinalis ebenfalls alle vorderen Bauchwandmuskeln mit Ausnahme des M. rectus abdominis, und der N. genitofemoralis versorgt den M. transversus abdominis.
    Die Nn. iliohypogastricus und ilioinguinalis ziehen außerdem zwischen den von ihnen innervierten Muskeln zur Haut der vorderen Bauchwand.

Der Lymphabfluss der vorderen Bauchwand erfolgt oberhalb des Bauchnabels nach kranial (in die Nodi lymphatici axillares und parasternales), unterhalb des Nabels nach kaudal (in die Nodi lymphatici inguinales superficiales und iliaci). Aus der seitlichen Bauchwand fließt die Lymphe zu den Nodi lymphatici lumbales.

2. Peritonealdialyse: Einflüsse auf das Peritoneum und resultierende morphologische, funktionelle und klinische Veränderungen

Die möglichen Formen der Nierenersatztherapie sind die:

  • Peritonealdialyse (PD)
  • Hämodialyse (HD)
  • Nierentransplantation

Während die PD als Akutdialyse Säuglingen und Kleinkindern sowie Situationen vorbehalten ist, in denen keine Hämodialyse möglich ist, hat sie als chronisches Dialyseverfahren einen hohen Stellenwert und stellt mittlerweile weltweit das häufigste Verfahren der Heimdialyse dar.

Bei der CAPD (kontinuierlich ambulanten Peritonealdialyse) führt der Patient 3 – 5x täglich einen Dialysatwechsel durch, indem er verbrauchtes Dialysat aus der Abdominalhöhle in einen Leerbeutel ablässt und neues Dialysat einlaufen lässt. Ein Vorgang, der rund 20 Minuten in Anspruch nimmt. Der Dialysatwechsel kann an den Tagesrhythmus des Patienten angepasst werden, wobei 3 – 4 Wechsel in der Regel gut in den Tagesablauf integriert werden können und diese auch um 1 – 2 Stunden verschiebbar sind.

Wenn Sie mehr über die Peritonealdialyse erfahren wollen, dann folgen Sie dem Link Peritonealdialyse

Perioperatives Management
Herr Prof. Dr. med. Kenko Cupisti
Universitätsklinikum Düsseldorf

1. Indikationen

  • Terminale Niereninsuffizienz mit geplanter Peritonealdialyse
  • Unmöglichkeit einer Hämodialyse bei technisch unzureichendem Gefäßzugang

2. Kontraindikationen

Patient eignet sich nicht für die Peritonealdialyse:

  • Aufgrund intraabdomineller Verwachsungen oder Raumforderungen
  • Bei fehlender Gewährleistung einer sachgerechten Handhabung des Katheters

3. Präoperative Diagnostik

  • Klinische Untersuchung: Ausschluss jeglicher Hernien
  • Anamnese abdomineller Voroperationen und Inspektion bestehender Narben
  • Abdomen-Sonographie: Ausschluss Tumoren, Beurteilung der Größe von Zystennieren und Nierenzysten

4. Spezielle Vorbereitung

137-2

1 Woche präoperativ

  • Keine Heparin- oder Insulininjektionen mehr im Bereich der Bauchdecke zur Schonung des OP-Gebietes und Reduktion des Infektrisikos.

Vortag der OP

  • Übliche OP-Vorbereitung
  • Klysma am Vorabend
  • Präoperative Markierung am stehenden und sitzenden Patienten : Hosenbund (1), Fettschürze/falte (2), geplantes Katheter-Exit (3)

Da die CAPD vom Patienten selbst durchgeführt wird, muss die Katheteraustrittsstelle für ihn gut einsehbar sein. Die Austrittsstelle darf daher nicht in Höhe von Hosenbund (Ober- und Unterbekleidung), Hautfalten oder unterhalb einer Fettschürze lokalisiert sein. Da die Patienten den Dialysatwechsel in aller Regel im Sitzen durchführen, sollte die vorgesehene Austrittsstelle präoperativ auch im Sitzen geprüft werden.

OP-Tag

  • Single-shot-Antibiose vor Narkoseeinleitung (z. B. Cefazolin)
  • Ggf. Blasenkatheter für die Dauer der Operation.

5. Aufklärung

Allgemeine Komplikationen

  • Verletzung von Dünn- oder Dickdarm
  • Verletzung parenchymatöser Organe
  • Wundinfektion, Abszess, Peritonitis; Folgeeingriffe
  • Intraabdominelle und/oder Bauchwandblutung
  • Lagerungsschäden
  • Thromboembolie

Spezielle Katheter-Komplikationen

  • Katheter-Abknickung
  • Katheter-Fehllage, Leckagen, Cuff-Dislokation.

6. Anästhesie

Intubationsnarkose mit Relaxierung der Bauchdeckenmuskulatur

7. Lagerung

137-3

Einfache Rückenlagerung mit an- oder ausgelagerten Armen.

8. OP-Setup

137-4

Im Filmbeispiel erfolgt die Katheter-Anlage über den linken Unterbauch:

  • Operateur: auf der Seite der geplanten Katheterimplantation
  • Assistenz: gegenüber
  • Instrumentierende OP-Pflegekraft: neben dem Operateur auf Beinhöhe des Patienten

9. Spezielle Instrumentarien und Haltesysteme

  • Chirurgisches Grundsieb
  • CAPD-Katheter, z.B. Tenckhoff Missouri Orelopoulos-Zellerman, 41 cm (Covidien™)
  • Spezieller Tunnelierungstrokar, z.B. Faller Tunnelierungstrokar (Covidien™)

10. Postoperative Behandlung

Postoperative Analgesie

Wundkontrollen, Verbandswechsel

  • Tägliche Wundkontrollen
  • Verbandswechsel am Katheterexit am 2. oder 3. postop. Tag
  • Tägliche Spülung des Dialysekatheters durch geschultes und dialyseerfahrenes Personal

Medikamentöse Thromboembolie-Prophylaxe

Postoperative Mobilisation

  • 2 Tage eingeschränkte Bettruhe

Kostaufbau

  • Am OP-Tag abends: Tee
  • 1. postop. Tag: Leichte Vollkost
  • Ab 2. postop. Tag: Normalkost.
  • Ggf. laxierende Maßnahmen am 3. postop. Tag

Arbeitsunfähigkeit

  • Je nach Tätigkeit 2 bis 6 Wochen
  • Keine schwere körperliche Belastung für 6 Wochen
Durchführung
Herr Prof. Dr. med. Kenko Cupisti
Universitätsklinikum Düsseldorf
Muster-OP-Bericht
Peritonealdialyse: Offene Katheterimplantation für die CAPD

Muster OP-Bericht

1. Pararektaler Hautschnitt und Darstellung des vorderen Rektusscheidenblatts

137-5

Ca. 6 cm lange pararektale Hautinzision leicht kaudal der Verbindungslinie zwischen Nabel und Hautmarkierung für das Katheter-Exit. Durchtrennung der Subkutis mittels Elektromesser und Darstellung des vorderen Rektusscheidenblatts.

2. Darstellung des hinteren Rektusscheidenblatts und Eröffnung des Peritoneums

137-6


Längsverlaufende Inzision des vorderen Rektusscheidenblatts und stumpfes Spreizen der Rektusmuskulatur. Eröffnung des Peritoneums oberhalb der Linea arcuata und Vorlegen der Peritonealnaht am kaudalen Pol der Inzision (PDS 3-0).

Tipp:

  • Aus Stabilitätsgründen empfiehlt sich, die Katheterimplantation oberhalb der Linea arcuata durchzuführen.
  • Für die Peritonealnaht, die auch der Verankerung des Katheters dient, sollte ein monofiler Faden verwendet werden, um das Aufreißen der Stichkanäle zu verhindern.

3. Platzieren des Dialysekatheters und Peritonealverschluss

137-7

Einbringen des CAPD-Katheters mittels einer Kornzange in den Douglasraum. Bei der anschließenden fortlaufenden Peritonealnaht (PDS 3-0) wird der Katheter so in die Naht integriert, dass die Silikonperle des Katheters intraabdominell dem Peritoneum anliegt und der Filzteller vor dem hinteren Rektusscheidenblatt extraperitoneal zu liegen kommt. Anschließend ist der Katheter fest verankert und die Peritonealnaht „wasserdicht“.

4. Ausleiten des Dialysekatheters

137-8

Abb. rechts: (1) Haut, (2) Subkutis, (3) Rektusmuskulatur, (4) Peritoneum/Faszie, (5) Filz-Cuff, (6) Silikonperle, (7) Filz-Teller

Aufsetzen des Tunnelierungstrokars auf das freie Katheterende und kulissenartiger Durchzug des Katheters durch die Rektusmuskulatur und transkutanes Ausleiten an der zuvor markierten Stelle. Bei diesem Manöver kommt der 2. Filz-Cuff innerhalb der Rektusmuskulatur zu liegen. Aufsetzen des Titanadapters.

Tipp:

  • Bei der submuskulären Ausleitung des Katheters sollte dieser harmonisch verlaufen, Abknickungen sind zu vermeiden.

5. Überprüfung der korrekten Katheterplatzierung via Durchleuchtung

137-9

Die Überprüfung der Katheterlage im Douglasraum erfolgt durch die Instillation von Kontrastmittel unter kurzer Durchleuchtung.

6. Funktionstest des Dialysekatheters

137-10

Durch den Ein- und Ablauf von ca. 500 ml physiologischer NaCl-Lösung werden sowohl die Funktion des Katheters als auch die Dichtigkeit der Peritonealnaht überprüft.

7. Wundverschluss; Verband

137-11

Verschluss des vorderen Rektusscheidenblatts mit Einzelknopfnähten (Vicryl CT-1), Subkutannaht und intrakutane Hautnaht (Monocryl 5-0). Steriler Verband.

Tipp:
Der Katheter sollte nicht in Kontakt mit dem Klebstoff des Verbandsmaterials kommen, damit beim Verbandswechsel keine akzidentielle Dislokation des Katheters erfolgt.

Komplikationen
Herr Prof. Dr. med. Kenko Cupisti
Universitätsklinikum Düsseldorf

1. Prophylaxe und Management intraoperativer Komplikationen

Verletzung von Bauchorganen

  • Vorsichtige Eröffnung des Abdomens unter Sicht
  • Vorsichtiges Einführen des Katheters

Blutungen

  • Stumpfes Auseinanderdrängen der Rektusmuskulatur

Insgesamt sind intraoperative Komplikationen bei sorgfältiger Präparationstechnik sehr selten. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, den Zugang größer zu wählen bzw. zu vergrößern.

2. Prophylaxe und Management postoperativer Komplikationen

Nachblutung

  • Druckverband, gegebenenfalls operative Revision

Peritonitis

  • Laparoskopie, gegebenenfalls Laparotomie

Wundinfekt

  • Offene Wundbehandlung

3. Prophylaxe und Behandlung von katheterspezifischen Komplikationen

Abknickung

  • Eine Abknickung lässt sich durch eine sorgfältige Tunnelung und Kontrolle der Muffenposition bei noch geöffnetem Rektusscheidenvorderblatt verhindern.

Katheterfehllage, Leckagen

  • Eine Katheterfehllage sollte primär durch die intraoperative Röntgenlagekontrolle vermieden, bzw. frühzeitig erkannt werden.
  • Bei später auftretenden Fehllagen bleibt meistens nur der Versuch einer laparoskopischen Lagekorrektur in Vollnarkose.
  • Bei rezidivierender Fehllage auch nach Lagekorrektur ist eine komplette Neuanlage zu erwägen. In vereinzelten Fällen war es in der eigenen Praxis auch notwendig und letztlich erfolgreich, den Katheter im Douglasraum mit einer resorbierbaren Naht zu befestigen.
  • Bei Leckage kann ein konservativer Therapieversuch mit Bettruhe und Kathetergebrauchspause unternommen werden. Ansonsten ist eine operative Revision notwendig.

Bauchdeckeninfekt, Tunnelinfekt

  • Ein Tunnelinfekt kann zunächst konservativ behandelt werden (Antibiose nach Antibiogramm, mechanische Reinigung des Tunnels durch Spülung)
  • Bei hartnäckigen Infekten, die konservativ nicht beherrscht werden können, ist ein einzeitiger Katheterwechsel indiziert.
  • Bei Katheterwechseln erfolgt stets ein Wechsel auf die gegenüberliegende Seite.
Evidenz
Edith Leisten
Mattner-Klinik Köln

1. Zusammenfassung der Literatur

Vergleich “offen chirurgische” und laparoskopische Implantationstechnik
In einer prospektiven randomisierten Studie bei 148 Pat. (72 “offen chirurgisch”, 76 laparoskopisch) wurden über einen Beobachtungszeitraum von 3 Jahren die Komplikationsrate und die Funktionsdauer überprüft.

Frühe Komplikationen (alle): offen 33,3 % < > lap. 13,2 %

  • Peritonitis 12,5 % < > 2,6 %
  • Katheter-Fehlfunktion 8,3 % < > 7,9 %
  • Leckage 11,1 % < >1,3 %
  • Colon-Perforation keine < > 1,3 %
  • Harnblasen-Perforation 1,4 % < > keine

Späte Komplikationen (alle): offen 61,1 % < > lap. 57,9 %

  • Infektionen 48,6 % < > 48,7 %
  • Katheter-Fehlfunktion 11,1 % < > 7,9 %
  • Hernie 1,4 % < > 1,3 %
  • Katheter-Versagen 55,2 % < > 32,8 %

Funktionsdauer des Katheters

  • nach 12 Monaten: offen 62 % < > lap. 77,5 %
  • nach 36 Monaten: offen 26 % < > lap. 63 %

Gadallah MF, Pervez A, el-Shahawy MA, Sorrells D, Zibari G, McDonald J, Work J. Peritoneoscopic versus surgical placement of peritoneal dialysis catheters: a prospective randomized study on outcome. Am J Kidney Dis. 1999 Jan;33(1):118-22.

2. Aktuell laufende Studien zu diesem Thema

Method of Exit Site Care in Chronic Peritoneal Dialysis Patients

Open Versus Percutaneous Insertion of CAPD Catheters

Prevention of Peritonitis in Peritoneal Dialysis

3. Reviews

1: Diaz-Buxo JA. Prescription writing: CAPD and PD plus. Clin Nephrol. 2007 Dec;68(6):349-53. Review. PubMedPMID: 18184515.

2: Jain N, Simoyi P. An overview of chronic kidney disease management and CAPD in the home. Br J Community Nurs. 2008 May;13(5):213-4, 216-8. Review. PubMed PMID: 18771184.

3: Li PK, Chung KY, Chow KM. Continuous ambulatory peritoneal dialysis is better than automated peritoneal dialysis as first-line treatment in renal replacement therapy. Perit Dial Int. 2007 Jun;27 Suppl 2:S153-7. Review. PubMedPMID: 17556295.

4: Rabindranath KS, Adams J, Ali TZ, Daly C, Vale L, Macleod AM. Automated vs continuous ambulatory peritoneal dialysis: a systematic review of randomized controlled trials. Nephrol Dial Transplant. 2007 Oct;22(10):2991-8. Epub 2007 Sep 17. Review. PubMed PMID: 17875571.

5: Rabindranath KS, Adams J, Ali TZ, MacLeod AM, Vale L, Cody J, Wallace SA, Daly C. Continuous ambulatory peritoneal dialysis versus automated peritoneal dialysis for end-stage renal disease. Cochrane Database Syst Rev. 2007 Apr 18;(2):CD006515. Review. PubMed PMID: 17443624.

6: Stuart S, Booth TC, Cash CJ, Hameeduddin A, Goode JA, Harvey C, Malhotra A. Complications of continuous ambulatory peritoneal dialysis. Radiographics. 2009 Mar-Apr;29(2):441-60. Review. PubMed PMID: 19325058.

7: Thodis E, Passadakis P, Lyrantzopooulos N, Panagoutsos S, Vargemezis V, Oreopoulos D. Peritoneal catheters and related infections. Int Urol Nephrol. 2005;37(2):379-93. Review. PubMed PMID: 16142574.

4. Literatur zu diesem Thema

1: Bilgic A, Akman B, Sezer S, Arat Z, Ozelsancak R, Ozdemir N. Daytime
sleepiness and quality of life in peritoneal dialysis patients. Ther Apher Dial. 2011 Dec;15(6):565-71. doi: 10.1111/j.1744 9987.2011.00987.×. PubMed PMID: 22107693.

2: Centre for Clinical Practice at NICE (UK). Peritoneal Dialysis: Peritoneal Dialysis in the Treatment of Stage 5 Chronic Kidney Disease. London: National Institute for Health and Clinical Excellence (UK); 2011 Jul. PubMed PMID: 22536622.

3: Erdogan A, Dervisoglu E, Kutlu A. Sleep quality and its correlates in patients on continuous ambulatory peritoneal dialysis. Scand J Urol Nephrol. 2012 Jun 8. PubMed PMID: 22676553.

4: Gracia Toledo M, Borras Sans M, Gabarrell A, Duran J. Risk factors for abdominal hernias in patients undergoing peritoneal dialysis.
Nefrologia. 2011;31(2):218-9. doi:10.3265/Nefrologia.pre2010.Nov.10659. Spanish. PubMed PMID: 21461017.

5: Imada A. Care for patients carrying out dialysis therapy at home. Contrib Nephrol. 2012;177:93-8. Epub 2012 May 8. PubMed PMID: 22613919.

6: Ishida M. Maintenance of continuous ambulatory peritoneal dialysis in elderly patients. Contrib Nephrol. 2012;177:57-63. Epub 2012 May 8. PubMed PMID: 22613915.

7: Mawar S, Gupta S, Mahajan S. Non-compliance to the continuous ambulatory peritoneal dialysis procedure increases the risk of peritonitis. Int Urol Nephrol. 2011 Nov 20. PubMed PMID: 22102137.

8: Michels WM, van Dijk S, Verduijn M, le Cessie S, Boeschoten EW, Dekker FW, Krediet RT; NECOSAD Study Group. Quality of life in automated and continuous ambulatory peritoneal dialysis. Perit Dial Int. 2011 Mar-Apr;31(2):138-47. Epub 2011 Feb 28. PubMed PMID: 21357936.

9: Pego C, Rodrigues A, Ronco C. Role of peritoneal dialysis as a chronic renal replacement therapy in cardiorenal patients. Contrib Nephrol. 2012;178:182-8. Epub 2012 May 25. PubMed PMID: 22652735.

10: Schoenmaeckers EJ, Woittiez AJ, Raymakers JF, Rakic S. Continuous ambulatory peritoneal dialysis after intra-abdominally placed synthetic mesh for ventral hernia repair. J Laparoendosc Adv Surg Tech A. 2011 Oct;21(8):741-3. Epub 2011 Jun 9. PubMed PMID: 21657942.

11: Songtish D, Akranurakkul P, Changsirikulchai S. The technique and outcome of peritoneal dialysis catheter revision. J Med Assoc Thai. 2011 Sep;94 Suppl 4:S71-6. PubMed PMID: 22043570.

12: Su CY, Pei J, Lu XH, Tang W, Wang T. Gastrointestinal symptoms predict peritonitis rates in CAPD patients. Clin Nephrol. 2012 Apr;77(4):267-74. PubMed PMID: 22445469.

13: Takara Y, Ishibashi Y, Fujishiro M, Fujita T. Endoscopic treatment of obstructed peritoneal catheter. Kidney Int. 2011 Sep;80(6):679. PubMed PMID: 21878955.

14: Tun KN, Tulchinsky M. Pericatheter Leak in a Peritoneal Dialysis Patient: SPECT/CT Diagnosis. Clin Nucl Med. 2012 Jun;37(6):625-8. PubMed PMID: 22614207.

15: Xie J, Kiryluk K, Ren H, Zhu P, Huang X, Shen P, Xu T, Chen X, Chen N. Coiled versus straight peritoneal dialysis catheters: a randomized controlled trial and meta-analysis. Am J Kidney Dis. 2011 Dec;58(6):946-55. Epub 2011 Aug 27. PubMed PMID: 21872978.

Gesamtvideo