1. Indikationen
- therapierefraktäre Refluxkrankheit
- medikamentös nicht komplett behandelbare Erkrankung
- Wunsch des Patienten, nicht lebenslang Protonenpumpeninhibitoren nehmen zu wollen
- Thoraxmagen
3. Präoperative Diagnostik
- Gastroskopie
- exakte Anamnese
fakultativ:
- pH-Metrie
- Manometrie
- Magen-Röntgen
5. Aufklärung
- allgemeine chirurgische Risiken
- postoperative Dysphagie
- vermehrtes Verbleiben von Luft im Gastrointestinaltrakt
- Milzverletzung
- Ösophagus-/ Magenverletzungen
- Denervationssyndrom/ Durchfall
- Pneumothorax
- Rezidivmöglichkeit
8. OP-Setup
Der Operateur steht zwischen den gespreizten Beinen, der 1. Assitent sitzt auf der linken Patientenseite und führt die Kamera. Der 2. Assistent steht auf der rechten Patientenseite (Leberhaken).
10. Postoperative Behandlung
postoperative Analgesie: Nicht-steroidale Antirheumatika sind in der Regel ausreichend, ggf. kann eine Steigerung mit opioidhaltigen Analgetika erfolgen
Folgen Sie hier dem link zu PROSPECT (Procedures Specific Postoperative Pain Management)
Folgen Sie hier dem link zu den aktuellen Leitlinien: www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-001.htm
medizinische Nachbehandlung: 3 Monate Bauchdeckenschonung
Thromboseprophylaxe: bei fehlenden Kontraindikationen sollte aufgrund des mittleren Thrombembolierisikos (operativer Eingriff > 30min Dauer) neben physikalischen Maßnahmen niedermolekulares Heparin in prophylaktischer ggf. in gewichts – oder dispositionsrisikoadaptierter Dosierung bis zum Erreichen der vollen Mobilisation verabreicht werden.
Zu beachten: Nierenfunktion, HIT II (Anamnese, Thrombozytenkontrolle)
Folgen Sie hier dem link zu den aktuellen Leitlinien: www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/003-001.htm
Mobilisation: am Tag der OP
Krankengymnastik: keine
Kostaufbau: Kostaufbau über 4 Tage mit zunächst flüssiger, später Brei- und anschließend fester Kost
Stuhlregulierung: keine
Arbeitsunfähigkeit: ca. 2 Wochen










