Punktionstracheotomie

 
Einzelsequenzen zu den OP-Schritten
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1. Anästhesie des OP-Gebietes

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Trach_op_1_anasthesie_normal

Infiltration der Haut im Bereich der geplanten Punktionsstelle (zwischen 2. und 3. Trachealspange) mit Scandicain 1% und Adrenalin 1:100.000 (ca. 5 ml).
Die Haut wird ischämisch weiß, Blutungen werden so vermindert.

2. Orientierende Bronchoskopie

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Trach_op_2_bronchoskopie_normal

Beurteilung der Trachea. Zurückziehen des Tubus bis in Höhe der Stimmbänder.
Die Punktionsstelle wird von endoluminal mit dem Licht des Bronchoskops markiert (Diaphanoskopie).

3. Punktion der Trachea und Einführen des Seldinger-Drahtes

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Trach_op_3_punktion_normal

Die Punktion erfolgt strikt median, in leicht kaudaler Richtung.
Die gleichzeitige bronchoskopische Kontrolle dient dazu, die Punktion der Trachea-Hinterwand bzw. des Tubus-Cuffs zu vermeiden und die korrekte Lage der Punktionsnadel zu verifizieren.
Die Aspiration von Luft zeigt die Lage innerhalb der Trachea an.

4. Hautinzision und Einführen des Dilatators

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Trach_op_4_hautinzision_normal

Es erfolgt eine oberflächliche etwa 1,5 cm lange horizontale Hautinzision, durch die später die Trachealkanüle eingeführt wird.
Es darf keine Hautbrücke im Bereich des Seldinger-Drahtes stehen bleiben.
Als nächstes wird der blaue Kunststoffdilatator unter drehender Bewegung und sanftem Druck bis zum Anschlag über den Draht eingeführt und sofort wieder entfernt.

5. Spreizen des prätrachealen Gewebes

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Trach_op_5_pratracheales_gewebe_normal

Zunächst wird eine Spezialklemme über den Draht geführt und das prätracheale Gewebe ausreichend gespreizt. Anschließend wird die Klemme entfernt. Hierbei kann es zu Blutungen aus dem Weichteilgewebe kommen, die nach dem Einführen der Kanüle in aller Regel sistieren.

6. Aufspreizen der Trachea unter bronchoskopischer Kontrolle

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Trach_op_6_aufspreitzen_der_trachea_normal

Die Klemme wird erneut über den Draht eingeführt und dieses Mal unter bronchoskopischer Kontrolle bis in das tracheale Lumen vorgeschoben und die Branchen vorsichtig bis zu den Seitenwänden der Trachea gespreizt.

7. Einführen und Fixieren der Trachealkanüle

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Trach_op_7_trachealkanule_normal

Die mit Xylocaingel gleitfähig gemachte Trachealkanüle wird unter drehenden Bewegungen und mit sanftem Druck in die Trachea eingeführt und anschließend geblockt.
Das Beatmungsgerät wird angeschlossen.
Die Kanüle wird mit Einzelknopfnähten fixiert und ein steriler Verband mit Schlitzkompresssen wird angelegt.

8. Bronchoskopische Lagekontrolle der Kanüle

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Trach_op_8_lagekontrolle_normal

Abschließend wird die Lage der Trachealkanüle bronchoskopisch kontrolliert und ggf. Blut und Sekret abgesaugt.

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