- Exploration
- Präparation und Durchtrennung des Ductus hepatocholedochus
- Erweiterung des linken Gallenganges nach Hepp-Couinaud
- Vorlage der Anastomosenvorderwand
- Mobilisation der 2. Jejunalschlinge in den rechten Oberbauch
- Vorlage der Anastomosenhinterwand
- Vervollständigung der ventralen Anastomose
- Komplettierung der Anastomose, Anastomosenkontrolle, Beendigung der OP
1. Exploration
Im Bereich der Leberpforte werden A. hepatica communis sowie A. hepatica dextra und sinistra dargestellt. Der Gallengang selbst wird zirkulär freipräpariert. Es erfolgt eine vollständige Lymphadenektomie im Bereich des Gallenganges.
2. Präparation und Durchtrennung des Ductus hepatocholedochus
Nach zirkulärer Freipräparation des Gallenganges erfolgt das Absetzen des Ductus hepaticus im Bereich des Leberhilus. Hier lassen sich bereits die beiden Lumina des Ductus hepaticus dextra und sinistra darstellen. Ein Segment des Gallenganges wird entfernt, das duodenalseitige Ende des Ductus choledochus wird mit fortlaufender Naht (Vicryl® 3-0) übernäht. Im Bereich des abgesetzten hilären Gallenganges erfolgt die subtile Blutstillung mit 6-0 PDS BV.
3. Erweiterung des linken Gallenganges nach Hepp-Couinaud
Aufgrund der zu erwartenden Anastomosenschrumpfung muss eine Erweiterung des linksseitigen Gallenganges erfolgen. Diese erfolgt durch Längsinzision und Erweiterung nach Hepp-Couinaud. Anschließend erfolgt nochmals die subtile Blutstillung mit 6-0 PDS BV.
4. Vorlage der Anastomosenvorderwand
Zur besseren Übersichtlichkeit wird die Vorderwand der Anastomose mit Einzelknopfnähten der Stärke 5-0 PDS C1 doppelt armiert vorgelegt. Ebenso vorgelegt werden doppelt armierte Eckfäden für die Anastomose.
5. Mobilisation der 2. Jejunalschlinge in den rechten Oberbauch
Die Mobilisation der 2. Jejunalschlinge erfolgt durch Abstaplen mit dem GIA-Gerät und invertierende Nähte im Bereich der Klammernahtreihe. Die Schlinge wird dann retrokolisch im Bereich der rechten Flexur in den rechten Oberbauch platziert. Es erfolgt die punktuelle, U-förmige Inzision in der hochgezogenen Schlinge antimesenterial. Im nächsten Schritt erfolgt die Vorlage der Hinterwandnähte in Einzelknopfnahttechnik mit Nähten der Stärke 5-0 PDS. Dann erfolgt zunächst das Knoten der Hinterwand.
6. Vorlage der Anastomosenhinterwand
Stechen der Hinterwand (identisch zum Vorgehen an der Vordewand).
7. Vervollständigung der ventralen Anastomose
Vervollständigung der ventralen Anastomose durch Einzelknopfnähte der vorgelegten, doppelt armierten Fäden der Vorderwand.
8. Komplettierung der Anastomose, Anastomosenkontrolle, Beendigung der OP
Es erfolgt die Komplettierung der Vorderwandanastomose der hohen hilären biliodigestiven Anastomose in Einzelknopfnahttechnik ebenfalls mit 5-0 PDS C1. Abschließend erfolgt die Kontrolle der Anastomose. Verschluss des Mesenterialschlitzes, Spülung und Kontrolle auf Bluttrockenheit. An die Anastomose werden 2 Easy-Flow Drainagen platziert.

















