- Hautschnitt
- Durchtrennung der Bauchwand
- Darstellung des Retroperitoneums
- Präparation der Iliaca-Gefäße
- Vorbereiten der Spenderniere / Gefäßpräparation
- Vorbereiten der Spenderniere / Probelagerung
- Vorbereiten der venösen Anastomose
- Durchführung der venösen Anastomose
- Dichteprüfung der venösen Anastomose
- Vorbereitung der arteriellen Anastomose
- Anastomosendurchführung
- Dichteprüfung der arteriellen Anastomose
- Entfernung beider Gefäßklemmen
- Hämostase
- Ureterschienung
- Darstellung des Blasendaches
- Eröffnung der Harnblase
- Ureterkürzung / Lumenerweiterung
- Ureterovesicale Anastomose
- Dichteprüfung der Anastomose
- Antirefluxplastik
- Drainage und Silikonkissen
- Bauchdeckenverschluss
- Subcutannaht
- Hautverschluss und Verband
2. Durchtrennung der Bauchwand
Durchtrennung der Subcutis und der schrägen Bauchmuskulatur mit Faszien;
sorgfältige Hämostase.
3. Darstellung des Retroperitoneums
Darstellung des Retroperitoneums; Abschieben des Peritonealsackes nach medial.
Darstellung der Iliaca-Gefäße.
4. Präparation der Iliaca-Gefäße
Darstellen der Iliacalgefäße: Ausschluss arteriosklerotischer Veränderungen im Bereich der Arteria iliaca communis und externa.
Darstellung der Vena iliaca communis rechts.
5. Vorbereiten der Spenderniere / Gefäßpräparation
Kürzen der Vena renalis, anschliessend Präparation des Aortenpatches der Spenderarterie.
Bemerkung: Prinzipiell wird die Fettkapsel der Spenderniere entfernt. Dabei muss diese auf einen Tumor hin untersucht , Zysten ggf. entfernt werden.
Die Gefäße werden bei der Präparation auf Löcher und Länge untersucht, im Bedarfsfall muss eine Rekonstruktion erfolgen. Die Situation der Polarterien muss geklärt werden. Arterien zum unteren Pol sollten zur Sicherung der Ureterdurchblutung in die Nierenarterie oder in selten Fällen separat in die A. iliaca reinseriert werden. Kleinere obere Polarterien können ligiert werden.
6. Vorbereiten der Spenderniere / Probelagerung
Einführen eines vesicorenalen Doppel-J-Splints zur Ureterschienung und Längendefinition.
Probelagerung der Spenderniere in der rechten fossa ilica.
Bemerkung: Auch der Ureter und das Nierenbecken müssen kontrolliert werden. Ein doppelter Ureter sollte aus Sicherheitsgründen in die Harnblase implantiert werden, weil durchaus ein doppeltes Nierenbecken vorliegen könnte.
7. Vorbereiten der venösen Anastomose
Setzen einer Satinsky-Klemme an die Vena ilica, Längsinzision, Spülung mit Heparinlösung, Anbringen eines Haltefadens.
8. Durchführung der venösen Anastomose
End-zu-Seit-Ananstomose zwischen der gekürzten vena renalis der Tx-Niere und der vena iliaca communis – 5/0 Prolene®naht fortlaufend.
9. Dichteprüfung der venösen Anastomose
Dichteprobe nach Setzen einer weichen (De Bekay-)Klemme an die Vena renalis und Öffnen der Satinsky-Klemme.
10. Vorbereitung der arteriellen Anastomose
Setzen einer Satinsky-Klemme an die Arteria iliaca communis, Längsinzision, Spülung mit Heparinlösung.
11. Anastomosendurchführung
End-zu-Seit-Anastomose zwischen dem präparierten Aortenpatch der Spenderarterie und der A. ilica communis, 5/0 Prolene®naht fortlaufend.
12. Dichteprüfung der arteriellen Anastomose
Setzen der De Bekay-Klemme auf die A.renalis;
Entfernen der Satinsky-Klemme.
13. Entfernung beider Gefäßklemmen
Entfernung beider Gefäßklemmen zur Freigabe der Anastomosen;
sehr gute Durchblutung der Niere, gut tastbarer Puls im Nierenhilus.
Repostion der Niere in die rechte fossa iliaca.
14. Hämostase
Nach Entfernung der Gefäß-Klemmen sorgfältige Blutstillung durch Clips/Ligatur und/oder Elektrokoagulation.
15. Ureterschienung
Vorbereitung des Ureters für die Anastomose zunächst durch Einführen eines Doppel-J-Splints.
17. Eröffnung der Harnblase
Spaltung der Blasenmuskulatur und Darstellung der Blasenschleimhaut über eine Länge von 1 cm.
18. Ureterkürzung / Lumenerweiterung
Schrägverlaufende Kürzung des Ureters auf die vorgesehene Länge und Erweiterung des Ureterostiums.
19. Ureterovesicale Anastomose
Einführen des anderen Splintendes in die Harnblase und anastomosieren der Blasenschleimhaut mit der gesamtem Ureterwand durch fortlaufende Naht mit 5 × 0 PDS.
20. Dichteprüfung der Anastomose
Auffüllen der Harnblase mit physiologischer Kochsalzlösung und Betaisodona zur Prüfung der Dichtigkeit der Ureter- Blasen- Anastomose.
21. Antirefluxplastik
Nach Fertigstellung der Schleimhaut-Ureter-Naht Verschluss der zuvor inzidierten Blasenwandmuskulatur mit Einzelknopfnähten Vicryl® 4/0 zur Deckung der Anastomose im Sinne einer Antirefluxplastik.


































