Ileozökalresektion, laparoskopisch-assistiert

 
Einzelsequenzen zu den OP-Schritten
400x300_ilyrooafmyd3_2
Spacer
400x300_ilyrooafmydc_2
Spacer
400x300_ilyrooafmydb_2
Spacer
400x300_ilyrooafmydb_2
Spacer

Prev_page_not_active
1 / 5
Next_page

1. Paraumbilikaler Hautschnitt

400x300_ilyrooafmyd3_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_1_paraumbilikaler_hautschnitt_normal

Paraumbilikaler Hautschnitt, den wir typischerweise links vom Nabel durchführen, um einen gewissen Abstand zum OP-Feld zu sichern. Hier wird mit der Verres-Nadel eingegangen und nach Kontrolle auf korrekte Lage das Pneumoperitoneum angelegt.

2. Platzierung des Optiktrokars

400x300_ilyrooafmydc_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_2_platzierung_des_optiktrokars_normal

Einbringen eines 10er Trokars, über den später die Kamera eingebracht werden kann. Insbesondere muss darauf geachtet werden, dass beim Eingehen mit dem Trokar die Bauchdecke adequat hochgezogen wird, um nicht die Aorta oder V.cava zu verletzen. Nachdem der Trokar platziert ist, wird die Gaszufuhr auf diesen Trokar gesteckt.

3. Eingehen mit der Optik

400x300_ilyrooafmydb_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_3_eingehen_mit_optik_normal

Eingehen mit der Optik. Zunächst sollte geschaut werden, ob irgendwelche Verletzungen durch die vorangegangenen Maßnahmen intraabdominell entstanden sind. Anschließend wird die Ileozökalregion in Augenschein genommen und der Befund beurteilt.

4. Exploration

400x300_ilyrooafmyd7_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_4_exploration_normal

In Kopftieflage sollte bei hochgeschlagenem Dünndarm nicht nur die Ileozökalregion sondern auch das kleine Becken und Sigma inspiziert werden.

5. Beginn der Präparation

400x300_ilyrooafmydb_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_5_beginn_praep_normal

Die Präparation beginnt nach Hochschlagen des Dünndarms im rechten Unterbauch unterhalb der Appendix. Nach Eröffnen des Peritoneums oberhalb der Beckeneingangsebene findet sich bei leichtem Zug am Zökalpol nach ventral und cranial eine Verschiebeschicht, in der dann weiter präpariert wird.

6. Mobilisation des rechten Hemikolons

400x300_ilyrooafmydu_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_6__kopie_normal

Mobilisation von Coecum und Colon ascendens aus dem Retroperitoneum zunächst bis zur re Colonflexur.

7. Mobilisation der rechten Kolonflexur

400x300_ilyrooafmydx_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_7_mobil_rechte_normal

Mobilisation der rechten Flexur. Dies ist normalerweise bei der offenen Ileozökalresektion nicht erforderlich, jedoch beim laparoskopischen Zugang. Insbesondere wenn man einen tiefen Bergeschnitt im rechten Unterbauch machen möchte, ist dies sehr wichtig, da sonst nicht genügend Mobilität im Bereich des rechten Hemikolons erzielt werden kann, um die Anastomose vor der Bauchdecke problemlos nähen zu können.

8. Minilaparotomie

400x300_ilyrooafmyds_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_8_minilaparotomie_normal

Nachdem die komplette Mobilisation des rechten Hemikolons und der rechten Flexur erfolgt ist und die Mobilisation auch bis zum Duodenum fortgeschritten ist, erfolgt im rechten Unterbauch eine Minilaparotomie. Typischerweise kann hierfür die Trokareinstichstelle des Trokars im rechten Unterbauch als Ausgangspunkt dienen.
Anschließend wird Folie zum Schutz der Bauchdecke eingebracht.

9. Luxation des Darms

400x300_ilyrooafmydl_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_9_anbringen_der_umlegung_normal

Der nun frei präparierte gut mobile ileocoecale Übergang wird vor die Bauchdecke luxiert.

10. Vorbereitung der Resektion

400x300_ilyrooafmydo_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_10_vorbereitung_der_resektion_normal

Vor der Bauchdecke erfolgt nun die Resektion des erkrankten Bereichs.
Im vorliegenden Fall wird die Stenose, die kurz vor der Bauhin’schen Klappe ist, reseziert. Es ist bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen keine onkologische Resektion erforderlich, sondern es wird sparsam, d.h. mit etwa 2 cm Abstand, die Resektion im makroskopisch nicht entzündeten Bereich durchgeführt. Vor der Bauhin’schen Klappe erfolgt keine Anastomosierung, da hier ein natürliches Hindernis vorhanden ist und eine Anastomose unmittelbar vor der Bauhin’schen Klappe immer Gefahr läuft, unter Druck zu geraten. Aus diesem Grund erfolgt grundsätzlich die Ileozökalresektion unter Mitresektion des Zökalpols, wobei hier die Appendix wegfällt (sparsame Resektion).

11. Resektion der Stenose

400x300_ilyrooafmyfr_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_11_resektion_stenose_normal

Nach Durchtrennung des Mesenteriums über Overholt-Klemmen wird im eigenen Vorgehen mit dem Klammernahtgerät sowohl der Dünndarm als auch das Colon ascendens bzw. der Zökalpol abgesetzt. Grundsätzlich können nun alle möglichen Formen der Anastomosierung (komplette Stapleranastomose, End-zu-End-Handnaht etc.) vor der Bauchdecke durchgeführt werden.

12. Übernähung der Klammernahtreihen

400x300_ilyrooafmyfx_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_12_uebernaehung_der_klammernahtreihen_normal

Die Klammernahtreihen werden im eigenen Vorgehen übernäht. Dies ist nicht zwingend erforderlich, jedoch sollten einzelne Blutungen aus der Klammernahtreihe mindestens umstochen werden.

13. Vorbereitung der Seit-zu-Seit-Anastomose

400x300_ilyrooafmyfu_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_13_vorbereitung_der_seit_zu_seit_anastomose_normal

Vorhalten zur Seit-zu-Seit-Anastomose und Inzision des Darmes möglichst antimesenterial.

14. Naht der Anastomosenhinterwand

400x300_ilyrooafmyf0_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_14_naht_der_anastomosenhinterwand_normal

Naht mit einem fortlaufenden monofilen Faden, z.B. Maxon® 3.0 oder 4.0. Zunächst wird die Hinterwand fortlaufend genäht.

15. Naht der Anastomosenvorderwand

400x300_ilyrooafmyfu_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_15_naht_der_anastomosenvorderwand_normal

Anschließend wird ein zweiter Faden gegengeknotet, mit dem die Vorderwand anastomosiert wird.
Die Vorteile einer Seit-zu-Seit-Anastomose liegen in der optimalen Durchblutung im Nahtbereich. Des Weiteren gibt es Hinweise dafür, dass bei M. Crohn eine möglichst weite Anastomose zum einen sicher ist, und zum anderen davor schützt, dass frühzeitig eine erneute Anastomosenstenose auftritt.

16. Reposition der Anastomose

400x300_ilyrooafmyfq_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_16_reposition_der_anastomose_normal

Nun Reposition der Anastomose ins Abdomen.

17. Verschluss der Bauchdecke

400x300_ilyrooafmyft_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_17_verschluss_der_bauchdecke_normal

Es folgt die fortlaufende Naht der Bauchdecke.
Anschließend wird mittels Subdermalnaht und Verklebung der Hautränder die Bauchdecke vollständig verschlossen.

18. Laparoskopische Kontrolle

400x300_ilyrooafmyfl_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_18_laparoskopisch__kontrolle_normal

Es erfolgt ein nochmaliger Rundumblick im Abdomen.
Es kann das große Netz in die Region der Anastomose heruntergezogen werden, sofern dies möglich ist. Des Weiteren kann lokal das OP-Gebiet ausgespült werden.
Die Einlage einer Drainage ist in der Regel nicht erforderlich, kann jedoch im Einzelfall erfolgen.

19. Hautverschluss und Verband

400x300_ilyrooafmyf5_2
Spacer
Ileozoekalresektion_lapass_op_19_hautverschluss_und_verband_normal

Rückzug des Trokars, der verblieben ist, unter Sicht.
Verschluss der Trokareinstichstellen mittels Fasziennaht.
Subdermalnaht und Verklebung der Hautränder.

Badge-logged-off-de