Thoraxdrainage, offene Anlage in Bülau-Technik

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Publikation vom: 06.10.2011
  • Florence-Nightingale-Krankenhaus

    Ludwig

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  • Hautschnitt

    97-3

    Hinweis: aus didaktischen Gründen wurde das Video in Seitenlage aufgenommen.

    Im “Safe Triangle” zwischen dem Unterrand des Musculus pectoralis major, dem Vorderrand des Musculus lattisimus dorsi und der Mamillarlinie wird eine Hautincision von 1-2cm direkt auf Höhe der Rippe ausgeführt.

    Tipp: Um ein subkutanes Emphysem zu vermeiden, sollte die Hautinzision gerade so weit sein, dass der Zeigefinger problemlos durchgeführt werden kann, damit mit dem Finger stumpf präpariert und die Drainage unter Führung des Fingers platziert werden kann.

  • Stumpfe Präparation

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    Nach dem Hautschnitt wird zunächst stumpf mit der Schere auf die Rippe vorpräpariert . Die weitere Präparation erfolgt dann nach kranial am Oberrand der Rippe.

    Tipp: Durch das Tunneln der Weichteile entsteht ein sogenanntes Kulissenphänomen, welches für einen luftdichten Tunnel sorgt.

  • Minithorakotomie

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    Immer streng am Oberrand der Rippe wird nach Spreizen der Muskulatur mit der Schere die Pleura parietalis erreicht. Diese wird stumpf entweder mit dem Finger (wie in der Graphik gezeigt) oder mit der Scherenspitze eröffnet. Der Pleuraspalt sollte mit dem Finger ausgetastet werden, wenn mit Pleuraverklebungen/-verwachsungen zu rechnen ist.

    Hinweis: Bei Pneumothorax hört man an dieser Stelle ein „Zischen“ durch das Entweichen von Luft, bei Hämatothorax oder Pleuraerguss entleert sich die Flüssigkeit.

  • Einführen und Positionieren der Drainage

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    Die Drainage wird ohne Führungsstab aber evtl. mit einer Kornzange gefasst und ggf. unter Führung des Zeigefingers ca. 20 cm in die Thoraxhöhle vorgeschoben (apikal für Luft, dorso-basal für Flüssigkeit).

    Hinweis: Flüssigkeitsaustritt (Hämatothorax oder Pleuraerguss) oder Beschlagen (Pneumothorax) der Drainage signalisieren die korrekte Lage der Drainage.

  • Annaht

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    Dichter Wundverschluß und Fixation mittels U-Naht, Anschluss an das System; Röntgenkontrolle.