Ileostomarückverlagerung (ohne Resektion) mit Hautverschluss in Gunsight-Technik - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 11.01.2022

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  • Umschneidung des Stomas

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    Zunächst wird in das subkutane Gewebe rund um das Stoma physiologische Kochsalzlösung injiziert, um die spätere Abpräparation der stomatragenden Dünndarmschlinge zu vereinfachen. Die Operation beginnt mit einer zirkulären Hautinzision im Bereich des Stomas.

  • Auslösen der stomatragenden Dünndarmschlinge

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    Subkutane Präparation des Stomas mit der Schere bis zur Darstellung der Faszienränder. Vorsichtiges Freilegen der stomatragenden Dünndarmschlinge aus der Faszie unter Schonung der Darmwand und der darunter liegenden Dünndarmsschlingen. Hier hilft bei der Präparation das durch die injizierte Kochsalzlösung entstandene Ödem. Digitale Palpation der Bauchdecke zum Ausschluss von weiteren Verwachsungen.

  • Resektion des Hautrandes.

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    Die stomatragende Dünndarmschlinge liegt jetzt frei und wird vor die Bauchdecke luxiert. Dann Ausstülpung des Stomas und Resektion des Hautrandes.

  • Kontrolle auf Serosaläsionen

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    Kontrolle auf Serosaläsionen und Übernähung derselben mit Monosyn 4-0.

    CAVE: Bei ausgedehnten bzw. multiplen Verletzungen der Darmwand, sollte ggf. eine Dünndarmsegmentresektion mit neuer Anastomosierung erfolgen.

  • Vorderwandnaht

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    Es wird jetzt die Vorderwand fortlaufend und seromuskulär mit Monosyn 4-0 zugenäht. Übernähung an einzelnen Stellen mit Einzelknopfnähten, falls notwendig.

    Bemerkung: Die Anastomosierung soll gut durchgängig und spannungslos mit einem direkten Serosa-Serosa-Kontakt im Bereich der gesamten Strecke sein.

  • Reposition des Darms; Mobilisation der Faszienränder

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    Spülung des Dünndarms mit Kochsalzlösung und Kontrolle auf Bluttrockenheit. Anschließend Reposition des Darms ins Abdomen und Mobilisation der Faszienränder.

  • Faszienverschluss

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    Fortlaufender Faszienverschluss mit einer Monomax-Schlinge oder PDS 2-0.

    Bemerkung: Die Faszie kann auch in Einzelknopftechnik verschlossen werden.

  • Resektion des Bruchsacks

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    Resektion des Bruchsacks bei Vorliegen einer parastomalen Hernie wie im Beispiel, dann Kontrolle auf Bluttrockenheit und ggf. Blutstillung. Spülung mit physiologischer Kochsalzlösung.

  • Exzision der Hautdreiecke

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    Nach Anzeichnen von Dreiecken in allen 4 Richtungen rund um die Hautöffnung wird  die Haut der Dreiecke jeweils abgeschnitten.

  • Subkutane Tabaksbeutelnaht

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    Subkutane Tabaksbeutelnaht mit Monocryl 2-0. Die Tabaksbeutelnaht sollte nicht zu eng sein, um die Bildung eines subkutanen Seroms oder Abszesses zu vermeiden und wird deshalb digital überprüft.

  • Hautverschluss mit Bilden des Gunsight

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    Intrakutane Hautnaht mit Monocryl 2-0 oder 3-0 unter Stechen der Hautbrücken zwischen den Dreiecken. Nach dem Knoten des Fadens bildet sich das Gunsight, ein Kreuz mit einer kleinen Öffnung in der Mitte. Mit Hilfe einer Pinzette bleibt die Mitte des Kreuzes ausreichend offen beim Knoten.

  • Naht der Kreuzbalken

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    Verschluss der Kreuzbalken mit 4 Einzelknopfnähten. Spritzen eines antiseptischen Gels (Polyhexanid) in die Wundöffnung. Verband mit Kompressen.