Kolektomie mit Ileorektostomie, laparoskopisch

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  • Klinikum München Schwabing

    Heiss

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  • Colon, Dickdarm

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    Am Dickdarm unterscheidet man das Coecum mit der Appendix vermiformis, das Colon ascendens, Colon transversum, Colon descendens, Colon sigmoideum und das Rectum.
    Das Kolon beginnt in der Fossa iliaca dextra und geht auf Höhe des 2. Kreuzbeinwirbels in das Rektum über. Das Kolon bildet einen Rahmen um die Dünndarmschlingen.

    Gefäße

    Die arterielle Versorgung erfolgt für das aufsteigende und quere Kolon durch die A. ileocolica, A.colica dextra und A. colica media, welche auf der rechten Seite der A. mesenterica superior entspringen. Die A.colica media verbindet sich nach rechts mit einem Ast der A. colica dextra, nach links mit einem Ast der A. colica sinistra.
    Das Colon descendens und sigmoideum und der größte Teil des Rectums werden aus der A. mesenterica inferior über die Aa. colica sinistra, sigmoideae und rectalis superior versorgt.

    Riolan-Anastomose

    Sie ist eine nicht regelhaft vorkommende Anastomose zwischen der A. colica media und der A. colica sinistra, letztlich also zwischen A. mesenterica superior und inferior. Sie kann bei einem Verschluss eines der beiden Mesenterialgefäße die Kollateralversorgung des Kolons gewährleisten.

    Übersicht: Arterielle Gefäßversorgung des Dickdarms

    Venen

    Parallel zu den Arterien verlaufen der gleichnamigen Venen, die das Blut in die V. mesenterica superior und inferior drainieren. Beide Gefäße münden in die V. portae hepatis.

  • Kolonabschnitte

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    Vom Dünndarm unterscheidet sich der Dickdarm durch den Besitz von Tänien, Haustren und Appendices epiploicae.

    Unterschieden werden drei Tänien und zwar die Taenia libera, omentalis und mesocolica, bei denen es sich um ca. 1 cm breite Streifen verstärkter Längsmuskulatur handelt. Frei übersehbar ist lediglich die Taenia libera. Als Haustren werden die Dickdarmaussackungen bezeichnet, die durch die peristaltischen Kontraktionen des Dickdarms entstehen. Zwischen den Haustren bildet die Darmwand quer zur Verlaufsrichtung halbmondförmige Falten, die in das Darmlumen ragen. Letztere bezeichnet man aufgrund ihrer Form als Plicae semilunares. Appendices epiploicae sind die Fettanhängsel der Taenia libera.

    Coecum und Appendix vermiformis

    Der Anfangsteil des Dickdarms ist das Coecum, jener Abschnitt der unterhalb der Einmündung des Ileums in der Fossa iliaca dextra liegt. Das Coecum liegt in der Regel intraperitoneal, kann aber auch mit der dorsalen Bauchwand sekundär mehr oder weniger ausgedehnt verwachsen sein.
    Der blind endende, intraperitoneal gelegene Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) mündet an der dorsomedialen Wand des Coecums, unmittelbar unterhalb der Ileocaecalklappe in der Taenia libera.

    Colon ascendens

    Oberhalb der Mündung des Ileums geht das Coecum in den aufsteigenden Kolonschenkel über. Das Colon ascendens erstreckt sich bis zur rechten Kolonflexur, Flexura coli dextra, die in der Regel zwischen dem rechten unteren Nierenpol und dem rechten Leberlappen lokalisiert ist und hier die Impressio colica hervorruft. Das Colon ascendens liegt sekundär retroperitoneal, d.h. es ist an der hinteren Bauchwand fixiert.

    Colon transversum

    Das Querkolon beginnt an der rechten Kolonflexur und ist in seiner Länge äußerst variabel. Über das Mesocolon transversum ist es zwar an der hinteren Bauchwand fixiert, gleichzeitig aber auch beweglich. Es bestehen weitere peritoneale Verbindungen zu Nachbarorganen: Das Lig. hepatocolicum zur Leber und das Lig. gastrocolicum zum Magen bzw. zur großen Magenkurvatur. Das Colon transversum liegt intraperitoneal.

    Colon descendens

    An der unterhalb der linken Zwerchfellkuppel gelegenen Flexura coli sinistra, zieht das Colon transversum in spitzem Winkel in den absteigenden Kolonschenkel. Dieser Abschnitt ist wieder retroperitoneal gelegen.

    Colon sigmoideum

    In Höhe der linken Fossa iliaca geht das Colon descendens in das Sigma über. Dieser S-förmige Abschnitt besitzt ein freies Mesenterium, das Meocolon sigmoideum und geht in Höhe des 2. Sakralwirbels in den Mastdarm über.