Fadendrainage bei hochtranssphinktärer Analfistel - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 05.07.2014

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  • Befunderhebung

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    150-6

    In SSL anorektal-digitale Austastung und vorsichtige, langsame manuelle Sphinkterdehnung. Danach Einsetzen des Parks’schen Sperrers. Nach vorsichtiger, retrograder Sondierung und Kontrastierung findet sich das innere Fistelostium hoch im Analkanal bei 5 Uhr SSL.

  • Umschneidung der äußeren Fistelöffnung

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    Nach sorgfältigem Fistel-Debridement erfolgt die Umschneidung des externen Fistelostiums. Hier kann man sich an der Induration des ischioanalen Gewebes orientieren. Ziel ist eine trichterförmige Wunde mit breiter Öffnung.

  • Präparation der Fistel aus dem ischioanalen Fettgewebe

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    Lateral wird dort inzidiert, wo das Gewebe weich wird, also nicht entzündlich oder narbig verändert ist.

  • Präparation der Fistel entlang des äußeren Schließmuskels

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    Medial präpariert man scharf an der Außenkante des Sphinkters entlang.

  • Exzision der extrasphinktären Fistelanteile

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    In der Tiefe treffen sich beide Präparationsebenen am Durchtritt der Fistel durch den Sphinkter. Dort wird der externe Fistelgang abgesetzt.

  • Einlegen eines Silikon-Fadens

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    Nach sorgfältigem Fistel-Debridement (z.b. mit einem scharfen Löffel) erfolgt danach die Einlage einer Gummifadendrainage (z.B. Vessel-Loop) in die Fistel. Der Faden in unserem Beispiel, ein Vessel-Loop, kann mit sich selbst verknotet oder mit Mersilene-Fäden fixiert werden.