Op nach Karydakis

  • Privatpraxis für Handchirurgie und Handgelenkchirurgie

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  • Pathophysiologie

    Über hundert Jahre wurde die Ätiopathogenese des Pilonidalsinus als embryonal angesehen. Diese Theorie ist mittlerweile verlassen worden. Die Pathogenese ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Man geht derzeit von einer multifaktoriellen Genese aus. Danach entsteht der Pilonidalsinus als Grübchen förmige Einziehung in der Rima ani direkt über dem Steißbein (DD: offenes Neuralrohr). Hier kommt es durch mechanischen Stress, insbesondere im Sitzen (jeep driver disease) zur Dehnung von Haarfollikel, die schließlich reißen. Bei ständiger Mazeration dringen Keime ein, die zu einer akuten oder chronischen Entzündung führen. Der teigige weiche Tumor breitet sich über ein viel gängiges Fistelsystem zu den Seiten und in Extremfällen auch bis zum Anus aus.

    Eine oder mehrere der folgenden Faktoren stellt ein Risikofaktor für die Ausbildung eines Pilonidalsinus dar:

    • Kräftiger HaarwuchsTheorie: durch Drillbohreffekt werden abgebrochene Haare in die Haut eingetrieben, treibende Kraft dabei sind Rollbewegungen der Haare zwischen den Pobacken (insbesondere im Sitzen). Der Haarfollikel wird durch Sitzen verschlossen und infiziert sich. Dagegen steht: 50% der betroffenen Patienten weisen keine übermäßige Behaarung auf.
    • Tiefe Glutealfalte (Übergewicht)
    • Lokale Irritation
    • Positive Familienanamnese
    • Alter 15-25Theorie (nach Bascom): Sexualhormone in der Pubertät führen zu Veränderungen in den Haaranhangsdrüsen. Mikroskopisch können dann vergrößerte Haarfollikel nachgewiesen werden. Durch gleichzeitige Zunahme des Gesäßes (Fett/Muskel) werden Zugkräfte auf diese Follikel verstärkt, besonders in der Nähe des sakrococcygealen Gelenkes (Ort der stärksten Abknickung). Es entstehen die sog „Pits“. Durch Sitzen wird die Haut über der Rima ani angehoben. Dies bewirkt, dass bei Hinzukommen von Stößen (ungefederter Sitz, Sport) die Basis des Follikels einreißt und dann durch eine „Art Unterdruck“ lose Haare oder/und Keratin quasi in den Pit eingesaugt werden können. Dagegen steht: Pilonidalsinus tritt auch bei nicht Adoleszenten auf.

    Das Prinzip der Operation nach Karydakis ist:

    • Abflachung der Glutealfalte
    • Lateralisierung der Op-Wunde von der Rima ani weg. Studien haben gezeigt, dass eine Narbenbildung in der Mittellinie zu signifikant mehr Rezidiven, eine verlängerte Heilung und eine erhöhte Infektionsrate neigt.

    Vorteile der Technik sind:

    • Dicker Hautlappen
    • Einfache Op-Technik

    Nachteil:

    • Große Hautdefekte können damit nicht spannungsfrei verschlossen werden. Hier ist eine Schwenklappenplastik, z.B. nach Limberg sinnvoller.
  • Chirurgische Praxis

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  • Indikation

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  • Kontraindikation

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  • Präoperative Diagnostik

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  • Spezielle Vorbereitung

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  • Aufklärung

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  • Anästhesie

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  • Lagerung

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  • Op-Setup

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  • Spezielle Instrumentarien und Haltesysteme

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  • Postoperative Behandlung

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  • Chirurgische Praxis

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  • Planung der Resektion

    Die Technik wird anhand eines chronisch rezidivierenden Sinus pilonidalis gezeigt.
    Zunächst werden die Resektionsgrenzen festgelegt. Die gestrichelten Linien entsprechen dabei dem höchsten Punkt der jeweiligen Gesäßhälfte. Die Inzision sollte ovalär, exzentrisch zur Mittellinie erfolgen und dabei das komplette Fistelsystem erfassen. Die Mittelachse der Inzision sollte etwa 2cm lateral der Mittellinie liegen.

  • Hautinzision

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    Das zu entfernende Gewebe wird inzidiert. Da diese Operation aufgrund der chronischen Infektion immer zu Blutungen neigt, wird mit dem Elektrokauter gearbeitet.

  • Exzision en bloc

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    Das entzündete Gewebe wird mitsamt aller Fistelgänge exzidiert. Dabei erfolgt die Schnittführung auf der Mittellinien fernen Seite schräg und auf der Mittellinien nahen Seite steil in die Tiefe. Es verbleibt eine dünne Fettschicht auf der Sakralfaszie.

  • Mobilisieren des Hautfettlappens

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    Mit dem Elektrokauter bzw. der Schere wird der Mittellinien nahe Hautfettlappen von der Glutealfaszie mobilisiert. Damit kann ohne Faszieninzision der Lappen ausreichend mobilisiert werden, um einen asymmetrischen Verschluss zu ermöglichen.
    Nach subtiler Blutstillung wird in die Wundhöhle eine Redondrainage eingelegt.

  • Wundverschluss

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    Nach Lösen/Durchtrennen der beiden Pflasterstreifen am Gesäß erfolgt der mehrreihige Wundverschluss.
    Der mobilisierte Hautfettlappen wird mit kräftigen durchgreifenden Nähten in einer 3-Punkt-Technik unter Mitfassen der Kreuzbeinfaszie auf der rechten Seite mit dem gegenüberliegenden Wundrand vereinigt. So kann eine Höhlenbildung weitgehend vermieden werden.

    Tipp: Am besten legt man die Fäden vor.
    Anschließend erfolgt eine Subkutannaht, die Haut wird mit Einzelknopfnähten verschlossen.
    Zum Schluss wird Lokalanästhesie durch die Redondrainage instilliert.

    Bemerkung: Die Wundnaht bzw spätere Narbe liegt etwa 1-2 cm neben der Mittellinie. Die Gesäßfalte ist insbesondere im oberen Anteil flacher geworden und erschwert ein erneutes Eindringen von Haaren.

  • Chirurgische Praxis

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  • Intraoperative Komplikationen

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  • Postoperative Komplikationen und deren Vermeidung

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  • Klinikum Schwabing

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  • Zusammenfassung der Literatur

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  • Literatur zu diesem Thema

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  • Aktuell laufende Studien zu diesem Thema

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  • Leitlinien

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  • Literatursuche

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