Anastomosentechnik, gastrointestinal, end-zu-seit, offen, Handnaht, zweireihig

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Publikation vom: 20.05.2012

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  • Vorbereiten der Darmwand

    Die Anastomosentechnik wird anhand einer Duodenojejunostomie im Rahmen einer pyloruserhaltenden Whipple’schen Op gezeigt. Das distale Duodenum wurde zwischenzeitlich mit einem linearen Klammernahtgerät abgesetzt.

    Zunächst wird die Dudenalwand schrittweise skelettiert.

  • Darmnaht Schritt 1A – zweireihige Naht – Hinterwand

    Aufgrund des kurzen Mesenteriums des Magens kann die Anastomose nicht gewendet werden. Deshalb wird hier eine sog. nicht wendbare Technik verwandt.
    Diese besteht aus einer zweireihigen Nahttechnik (Nahtmaterial ist PDS 4-0), wobei die Hinterwand zuerst gearbeitet wird.

    Zunächst wird mit einer seromuskulären fortlaufenden Naht begonnen. Dabei wird die Dodenumhinterwand an die Jejunumhinterwand approximiert.

    Zur besseren Orientierung für den nächsten Schritt bleiben die Nahtenden als Haltefäden bestehen.

  • Darmnaht Schritt 1B – zweireihige Naht – Hinterwand

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    Nun wird die Klammernaht am proximalen Duodenum reseziert. Danach erfolgt die Eröffnung des Jejunums entsprechend im antimesenterialen Bereich.

    Der nächste Schritt entspricht einer fortlaufenden inneren Allschichtnaht der Hinterwand.

  • Darmnaht Schritt 2A – zweireihige Naht – Vorderwand

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    Der nächste Schritt ist dann die allschichtige fortlaufende innere Naht der Vorderwand. Sie wird hier auf zwei Nähte verteilt und jeweils von außen zur Mitte hin gearbeitet. Die Stichrichtung ist am Jejunum von innen nach außen und am Duodenum von außen nach innen. Beim Anziehen des Fadens wird die Mukosa mit der Pinzette ins Lumen gestülpt (invertiert).

  • Darmnaht Schritt 2B – zweireihige Naht – Vorderwand

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    Nun erfolgte die seromuskuläre Naht der Vorderwand. Auch diese wird hier mit zwei Fäden an den Ecknähten begonnen und zur Mitte gearbeitet. Hier werden die Fäden miteinander verknüpft.

  • Kontrolle der Anastomose

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    Jetzt wird die Nahtlinie überprüft und evtl. Zusatzstiche an Stellen, wo kein direkter Serosa-Serosa-Kontakt festgestellt wird, ausgeführt.
    Danach wird die Anastomose auf Dichtigkeit (Durchpressen von Darmgas und -flüssigkeit) überprüft. Zuletzt kontrolliert man mit dem Zeigefinger-Daumengriff die Lumenweite (in der Graphik an einer Ileotransversostomie gezeigt).