Anastomosentechnik, gastrointestinal, zirkuläre Klammernaht - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 27.02.2012

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  • Absetzen des Rektums

    Video
     
    109-1

    Die Technik wird anhand einer Descendorektostomie gezeigt (siehe auch Rektumresektion offen) . Das Rektum wird mit einem linearen Klammernahtgerät abgesetzt.

  • Präparation der Darmwand des Colon descendens

    Video
     

    Der zu anastomosierende Darmabschnitt wird auf einer Strecke von 5-10 mm von anhängendem Gewebe befreit.

  • Anlegen einer Tabaksbeutelnaht am proximalen Stumpf

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    Zunächst wird der proximale Darmstumpf mit einem Tupfer gereinigt und desinfiziert (z.B. mit Betadine)(nicht dargestellt). Dann wird eine Tabaksbeutelnaht mit festem monofilem Faden, Stichabstand 4mm, überwendlich fortlaufend vorgelegt. Zuletzt Einführen und Einknoten der Gegendruckplatte.

    Bemerkung: Die Tabaksbeutelnaht kann auch mittels Tabaksbeutelnaht-Klemme und doppelarmiertem Faden mit gerader Nadel vorgenommen werden.

  • Einführen des Klammernahtgerätes peranal

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    Transanales Einführen des Gerätes und Perforation der Staplernaht mit dem Dorn des Zentralstabs.

    Hinweis: Im Video wurde der Dorn bereits entfernt.

  • Konnektieren des Gerätes

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    Aufsetzen der Gegendruckplatte auf den Zentralstab.

  • Aproximierung der Darmenden und Auslösen des Gerätes

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    Partielles Schließen des Gerätes unter manueller Kontrolle, ob kein umgebendes Gewebe interponiert wird. Dann wird das Gerät vollständig geschlossen, indem man am Griff an einer Schraube dreht und so die Darmenden aneinander nähert. Das Gerät weißt ein Fenster auf, welches grün wird, sobald die Stümpfe vollständig approximiert sind. Dann wird das Gerät duch zusammendrücken der Griffe abgefeuert.

  • Kontrolle der Anastomosenringe

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    Leichtes Öffnen und Zurückziehen des des Gerätes unter vorsichtigem hin und her Drehen desselben. Kontrolle der abgeschnittenen Geweberinge: Die Tabaksbeutelnaht muss intakt und beide Stanzringe vollständig sein.

  • Prüfung der Anastomose auf Dichtigkeit

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    Nach Herstellung der Anastomose wird transanal Luft insuffliert oder rektoskopiert, gleichzeitig abdominell das Becken mit Wasser aufgefüllt. Es darf keine Luft aufsteigen, da sonst die Anastomose nicht dicht wäre. In letzterem Fall müßte nach der Undichtigkeit gesucht werden und diese übernäht werden. Ggf. Anlage eines protektiven Ileostomas bei persistierender Undichtigkeit. Neuanlage der Anastomose als ultima ratio.