Evidenz - Leistenhernienreparation, transabdominelle präperitoneale Hernioplastik (TAPP)

  1. Zusammenfassung der Literatur

    Die operative Versorgung einer Leistenhernie (uni- oder bilateral) in TAPP-Technik bietet gegenüber der offenen Lichtenstein-Technik beim Erwachsenen folgende Unterschiede:

    • geringfügig niedrigere Rezidivraten
    • üblicherweise eine etwas längere Operationszeit
    • wohl ähnliche postoperative Schmerzen, aber etwas seltener chronische Schmerzen 
    • schnellere Rekonvaleszenz 
    • üblicherweise höhere Krankenhauskosten, aber wohl niedrigere volkswirtschaftliche Gesamtkosten 

    Im Vergleich zur Shouldice-Operation wurden folgende Effekte belegt:

    • etwas weniger Hernienrezidive
    • üblicherweise eine etwas längere Operationszeit 
    • etwas geringere postoperative Schmerzen
    • schnellere Rekonvaleszenz
    • etwas weniger Nervenläsionen und chronische Schmerzen

    Gegenüber der total extraperitonealen Technik (TEP) erlaubt die TAPP laut der bisherigen Datenlage:

    • etwas kürzere Operationszeiten
    • ähnliche Rezidivraten und Schmerzintensitäten

    Zur Netzfixierung mit Staplern im Vergleich zu keiner Fixierung fand eine Studie bei der TAPP:

    • ähnliche Rezidivraten
    • ähnliche Raten chronischer Schmerzen
Aktuell laufende Studien zu diesem Thema

The use of local anaesthetic in laparoscopic inguinal hernia repair: a randomised clinical trialQOL

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