Punktionstracheotomie - Allgemein- und Viszeralchirurgie

Sie haben keine Lizenz erworben - paywall ist aktiv: zur Produktauswahl
Publikation vom: 05.04.2009
  • St. Katharinen Hospital Frechen

    Prof. Dr. med.  Christoph  Diefenbach

Einzelfreischaltung

Freischaltung auf diesen Lehrbeitrag
für 3 Tage

4,99 € inkl. MwSt.

SEPA Maestro Mastercard VISA

webop-Account Single

Freischaltung aller Lehrbeiträge
Preis pro Monat

für das Modul: Allgemein- und Viszeralchirurgie

ab 8,17 €

Kliniken & Bibliotheken

für das Modul: Allgemein- und Viszeralchirurgie

ab 390,00 Euro

  • Anästhesie des OP-Gebietes

    Video
     
    43-4

    Infiltration der Haut im Bereich der geplanten Punktionsstelle mit Scandicain 1% und Adrenalin 1:100.000 (ca. 5 ml).
    Die Haut wird ischämisch weiß, Blutungen werden so vermindert.

  • Orientierende Bronchoskopie

    Video
     
    43-5

    Beurteilung der Trachea. Zurückziehen des Tubus bis in Höhe der Stimmbänder.
    Die Punktionsstelle wird von endoluminal mit dem Licht des Bronchoskops markiert (Diaphanoskopie).

  • Punktion der Trachea und Einführen des Seldinger-Drahtes

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Die Punktion erfolgt strikt median, in leicht kaudaler Richtung.
    Die gleichzeitige bronchoskopische Kontrolle dient dazu, die Punktion der Trachea-Hinterwand bzw. des Tubus-Cuffs zu vermeiden und die korrekte Lage der Punktionsnadel zu verifizieren.
    Die Aspiration von Luft zeigt die Lage innerhalb der Trachea an.

  • Hautinzision und Einführen des Dilatators

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Es erfolgt eine oberflächliche etwa 1,5 cm lange horizontale Hautinzision, durch die später die Trachealkanüle eingeführt wird.
    Es darf keine Hautbrücke im Bereich des Seldinger-Drahtes stehen bleiben.
    Als nächstes wird der Kunststoffdilatator unter drehender Bewegung und sanftem Druck bis zum Anschlag über den Draht eingeführt und sofort wieder entfernt.

  • Spreizen des prätrachealen Gewebes

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Zunächst wird eine Spezialklemme über den Draht geführt und das prätracheale Gewebe ausreichend gespreizt. Anschließend wird die Klemme entfernt. Hierbei kann es zu Blutungen aus dem Weichteilgewebe kommen, die nach dem Einführen der Kanüle in aller Regel sistieren.

  • Aufspreizen der Trachea unter bronchoskopischer Kontrolle

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Die Klemme wird erneut über den Draht eingeführt und dieses Mal unter bronchoskopischer Kontrolle bis in das tracheale Lumen vorgeschoben und die Branchen vorsichtig bis zu den Seitenwänden der Trachea gespreizt.

  • Einführen und Fixieren der Trachealkanüle

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Die mit Xylocaingel gleitfähig gemachte Trachealkanüle wird unter drehenden Bewegungen und mit sanftem Druck in die Trachea eingeführt und anschließend geblockt.
    Das Beatmungsgerät wird angeschlossen.
    Die Kanüle wird mit Einzelknopfnähten fixiert und ein steriler Verband mit Schlitzkompressen wird angelegt.

  • Bronchoskopische Lagekontrolle der Kanüle

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Abschließend wird die Lage der Trachealkanüle bronchoskopisch kontrolliert und eine Tracheaverletzung ausgeschlossen, ggf. Blut und Sekret abgesaugt.

    Bemerkung: Bei entlüftetem Cuff kann das Bronchoskop auch translaryngeal an der Kanüle vorbei bis oberhalb der Hauptbifurkation vorgeschoben und retrograd die gesamte Länge der Pars membranacea dargestellt werden.