Hemikolektomie links, offen, kurativ - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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  • Laparotomie

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    Medianer Hautschnitt unter Linksumschneidung des Nabels. Durchtrennung des subkutanen Fettgewebes und der Faszie mit Diathermie.

  • Exploration

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    Einbringen einer Folie und eines Sperrers. Feststellen der Tumorgröße und Lokalisation: Der Tumor tastet sich knapp unterhalb der linken Flexur. Durchsicht des Abdomens zum Ausschluss von Metastasen.

  • Festlegung der oralen Resektionsgrenze

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    Die proximale Resektionsgrenze ist abhängig von Lage und Größe des Tumors. Nach Identifikation der A. colica media Anschlingen des Colon transversum etwas distal davon. Diese Struktur wird im vorliegenden Fall aufgrund des hohen Alters und des weit entfernt liegenden Tumors nicht mitreseziert.

  • Mobilisation von Colon descendens und Sigma

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    Der Dünndarm wird nach rechts lateral gehalten; Colon descendens und Colon sigmoideum werden aus den lateralen Adhäsionen ausgelöst. Dabei muss in Höhe des Tumors die Präparationsebene aus der peritonealen Umschlagsfalte herausgeführt werden, da der Tumor die Serosa zu durchbrechen scheint.

  • Eingehen in die Bursa omentalis

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    Eröffnen der Bursa omentalis durch Ablösung des Omentum majus vom Colon transversum links der geplanten Resektionsstelle. Durchtrennen des Lig. lienocolicum mit Klemmen zur Mobilisation der linken Flexur.

    Bemerkung: Man kann auch die Bursa omentalis eröffnen, in dem man das Lig. gastrocolicum links der oralen Resektiongrenze oberhalb des Colons durchtrennt.

  • Abtrennen des Omentum majus vom Magen

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    Abtrennen des großen Netzes vom Magen unter Mitnahme der gastroepiploischen Arkade.

    Bemerkung: Die Mitnahme der gastroepiploischen Arkade bei der Hemikolektomie links ist nicht zwingend erforderlich, erfolgt hier aber aus Radikalitätsgründen.

  • Durchtrennung des großen Netzes

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    Spalten des großen Netzes von dessen freien Rand aus in Richtung der oralen Resektionsgrenze zwischen Overholt Klemmen.

  • Mobilisation der linken Flexur

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    Nachdem die Verbindungen zur Milz schon vorher gelöst wurden, kann die Aufhängung der Kolonflexur meist ohne weitere Ligaturen durchtrennt werden. Die Fortsetzung dieser Inzision nach medial führt an den Unterrand des Pankreas.

  • Durchtrennung des V. colica sinistra

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    Identifikation der Stammgefäße. Da keine zentrale Absetzung der A. und V. mesenterica inferior geplant ist um das distale Sigma zu erhalten, Herauspräparation des Duodenums aus dem Mesocolon mit Darstellung der V. mesenterica inferior. Anschließend wird der Abgang der V. colica sinistra dargestellt und durchtrennt.

  • Absetzen der A. colica sinistra

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    Darstellung der A. colica sinistra. Festlegen der distalen Resektionsgrenze im mittleren Sigma. Durchtrennen des Mesenteriums schrittweise unter maximaler Mitnahme des Lymphabstromgebietes. Die Lymphknoten werden zunächst bis an den Stamm der A. colica sinistra auspräpariert und mitgenommen. Unter Erhalt der A. rectalis superior Absetzen der A. colica sinistra.

  • Durchtrennung des Mesocolons

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    Von der zentralen Absetzungsstelle der Gefäße ausgehend führt der Schnitt durch das Mesocolon zunächst auf die distale Resektionsebene zu, anschließend nach kranial durch das Mesocolo transversum unter Durchtrennung des linksseitigen Seitenastes der A. colica media sowie der Randarkade.

  • Durchtrennung des Darms

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    Offenes Absetzen des Colons im Bereich der definierten Resektionsgrenzen mit Diathermie. Abgabe des Präparates.

  • Anastomose des Dickdarms

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    Zunächst Schlitzen des Sigmaendes um kongruente Darmlumina zu schaffen. Anschließend erfolgt eine Transversosigmoidostomie einreihig in fortlaufender Nahttechnik mit Maxon®3.0 als End-zu-End- Anastomose. Verschluss des Mesenterialschlitzes optional.

  • Drainage und Wundverschluss

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    Ausspülen des Abdomens und Einlegen einer 20er Robinson®- Drainage links subphrenisch. Fortlaufender Faszienverschluss und Subkutannaht, Klammernaht der Haut.