Rektumresektion nach Hartmann - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 14.09.2011

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  • Laparatomie und Exploration

    Video

    Anzeichnen des geplanten Anus praeters, der im äußeren Drittel der Rektusmuskulatur auf der Linie zwischen Spina und Nabel angelegt werden sollte.
    Mediane Laparatomie. Einlegen einer Ringfolie und Selbstspreizers.
    Gründliche Exploration des gesamtem Abdomens und Ausschluss extrahepatischer Metastasen.

  • Mobilisation des Colon sigmoideums

    Video
    93-7

    Mobilisierung des Sigmas von lateral, wobei die retroperitonealen Anheftungen durchtrennt werden.

  • Zentrale Durchtrennung der A. mesenterica inferior

    Video
    93-8

    Präaortale Dissektion nach Eröffnen des Retroperitoneums und zentrale Durchtrennung der A. mesenterica inferior unter Ligaturen(zentrale Durchstechung) und Schonung des Plexus hypogastricus superior.

  • Absetzen des Colon descendens

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    93-9

    Anzügeln des descendo-sigmoidalen Übergangs. Durchtrennen des Mesosigmas bis zur zentral abgesetzten Arterie. Absetzen der oralen Resektionsgrenze mit einem GIA.

  • Totale mesorektale Exzision,Darstellung des li Ureters

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    Umschneidung des Beckenbodenperitoneums mit dem elektrischen Messer. Exzision und Ablösen des Mesorektums von der präsakralen Faszie. Linksseitig Darstellung des li Ureters. Präsakral wird dann bis zur Puborectalisschlinge präpariert, ebenso ventral und zuletzt seitlich.

  • Absetzen des Rektums

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    Absetzen des Muskelschlauches mit dem winkelbaren Endo-GIA oder Contourstapler. Kontrolle des aufgeschnittenen Präparates auf ausreichenden Sicherheitsabstand.

    Tipp: bei kurzem Hartmannstumpf digitale Kontrolle auf Dichtigkeit

  • Nachresektion von Beckenperitoneum und Abszessmembranen

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    Von der linken Wand des kleinen Beckens wird Peritoneum und Bindegewebe nachreseziert. Auf dem Beckenboden ist es zur Eröffnung eines bekannten Abszesses bei gedeckter Perforation gekommen. Hier werden Abszesswandanteile entfernt. Sämtliches entnommenes Gewebe wird gesondert zur Histologie gegeben.

  • Mobilisierung des Colon descendens

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    Ausreichende Mobilisierung des linken Hemicolons zur spannungsfreien Ausleitung des Descendostomas. Die Auflösung der linken Colonflexur ist selten erforderlich.

  • Transposition eines li gestielten Netzlappens ins kleine Becken

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    Schichtgerechtes Abpräparieren des Omentum majus, welche linksgestielt in der ehemaligen paracolischen Rinne bis ins kleine Becken eingelegt wird.

  • Anlage des Stomas

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    Am vorher festgelegten Punkt Ausschneiden einer kreisrunden Hautscheibe von etwa 3 cm Durchmesser sowie des zugehörigen subkutanen Fettgewebes. Kreuzförmiges Inzidieren der vorderen und hinteren Rektusscheide, die dazwischen liegende Rektusmuskulatur wird so faserparallel gespreizt, dass sie für 2 Querfinger durchgängig ist. Der orale Kolonschenkel wird durch diese Lücke gezogen. Er soll mindestens mit 3 cm die Haut überragen.

    Tipp: Um einen senkrechten Verlauf der Lücke durch die Bauchdecke zu erreichen wird die Muskelfaszie und hautnahe Subkutis mit Klemmen gefasst und nach medial gezogen.

  • Drainage und Bauchdeckenverschluss

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  • Einnähen des Stomas

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