Anastomosentechnik gastrointestinal, Ösophagojejunostomie nach Y-Roux - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 29.01.2012

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  • Einknoten der Gegendruckplatte über eine Tabaksbeutelnaht

    Video
    98-4

    Das Video startet mit der Durchtrennung des vorderen Vagus-Astes. Dann wird der distale Ösophagus an seiner Vorderseite zur Hälfte eröffnet und mit einer proximal angesetzten Allis-Klemme gesichert, die ein thorakales Zurückweichen des distalen Ösophagus verhindert. So dann erfolgt die Durchtrennung der Ösophagus-Hinterwand. Vorlegen eine Tabaksbeutelnaht (monofiler, nicht resorbierbarer Faden der Stärke 2-0, überwendlich) und behutsames Aufdehnen des Ösophaguslumens mittels einer Kornzange. Einführen der Andruckplatte eines CEEA-Staplers, die mit dem Knüpfen der vorgelegten Tabaksbeutelnaht fixiert wird.

  • Beurteilung der jejunalen Gefäßarkaden mit Festlegen der Länge des zuführenden Schenkels

    Video
    98-5

    Um ein gutes funktionelles Ergebnis zu erreichen, ist es notwendig, dass ein ausreichend langes Jejunumsegment präpariert wird. Dazu wird das Colon transversum hochgeschlagen und die Gefäßversorgung der zweiten Jejunumschlinge durch Hochhalten und Ausbreiten des Mesenteriums unter Durchleuchtung mit dem OP-Licht beurteilt. Dünndarm und Mesenterium der abführenden Schlinge sollten so durchtrennt werden, dass sie problemlos bis an die Speiseröhre herangeführt werden können.

  • Präparation der Roux-Y-Schlinge

    Video
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    Inzision des mesenterialen Peritoneums und schonende Durchtrennung der mesenterialen Gefäßarkaden, die so gewählt wird, dass die Durchblutung am Ort der Darmdurchtrennung gesichert ist. Anschließend offenes Absetzen des Darms mit dem elektrischen Messer.

  • Retrokolische Verlagerung der Roux-Y-Schlinge in den Oberbauch

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    Das Mesokolon wird in einer gefäßfreien Region im Bereich des Treitz`schen Bandes geschlitzt und die mobile Roux-Y-Schlinge in den Oberbauch verlagert. Dabei muss darauf geachtet werden, das Mesenterium nicht zu verdrehen.

  • Ösophagojejunale Anastomose

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    Die Anastomose mit dem Ösophagus erfolgt in Seit-zu-End-Technik mit dem Klammernahtgerät, wobei der Klammernahtapparat über das offene Darmende (Krückstock) eingeführt wird. Der Dorn wird ca. 8 cm proximal der Eröffnung der abführenden Schlinge antimesenterial herausgedreht und dann mit der Gegengruckplatte verbunden. Durch Auslösen des Klammernahtgerätes Bilden der Ösophago-Jejunostomie.

  • Überprüfung der Anastomose und Kürzen des Krückstocks

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    Zunächst werden die Anastomosenringe auf Vollständigkeit überprüft. Zusätzlich erfolgt eine digitale Kontrolle der Anastomose durch das blinde Ende der hochgezogenen Jejunumschlinge (sog. Krückstock). Anschließend wird dieses Ende mit einer weichen Darmklemme verschlossen und eine Fahrradschlauchprobe über eine vorgeschobene Magensonde durchgeführt, indem Luft über diese insuffliert wird um eine Dichtigkeit der Anastomose zu dokumentieren. Zuletzt wird der blinde Schenkel relativ kurz ( ca. 1-2 cm) abgestapelt. Die Klammernaht kann mit einer fortlaufenden Naht übernäht werden.

  • Y-Anastomose/ Hinterwand

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    Die Roux-Y-Anastomose wird in eine Abstand von 40-60 cm von der ösophagojejunalen Anastomose geplant. Die zuführende Schlinge wird End-zu-Seit mit der hochgezogenen Roux-Y-Schlinge anastomosiert.
    Als erstes wird das Darmende der zuführenden Schlinge an seiner mesenterialen Ecke an die längs eröffnete Roux-Y-Schlinge fixiert. Dann erfolgt die Naht der Hinterwand einreihig fortlaufend mit einem Maxonfaden der Stärke 4.0, wobei die Fadenführung innen liegt.

  • Y-Anastomose/Vorderwand

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    Mit einem zweiten Faden, der gegengeknüpft wird, wird anschließend die Vorderwand genäht, dabei Fadenführung außen.

  • Fixation der Roux-Y-Schlinge und Verschluss des Mesenterialschlitzes

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    Fixieren des Jejunums im Mesenterialschlitz des Mesokolons mit einer Naht.
    Readaptation der freien Mesenterialränder zwischen zuführender und Roux-Y-Schlinge.