Fadendrainage bei hochtranssphinktärer Analfistel

  1. Befunderhebung

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    Befunderhebung
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    In Steinschnittlage anorektal-digitale Austastung und vorsichtige, langsame manuelle Sphinkterdehnung. Danach Einsetzen des Parks’schen Sperrers. Nach vorsichtiger, retrograder Sondierung und Kontrastierung findet sich das innere Fistelostium hoch im Analkanal bei 5 Uhr Steinschnittlage.

  2. Umschneidung der äußeren Fistelöffnung

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    Umschneidung der äußeren Fistelöffnung
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    Zunächst erfolgt die Umschneidung des externen Fistelostiums. Hier kann man sich an der Induration des ischioanalen Gewebes orientieren. Ziel ist eine trichterförmige Wunde mit breiter Öffnung.

  3. Präparation der Fistel aus dem ischioanalen Fettgewebe

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    Präparation der Fistel aus dem ischioanalen Fettgewebe
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    Lateral wird dort inzidiert, wo das Gewebe weich wird, also nicht entzündlich oder narbig verändert ist.

  4. Präparation der Fistel entlang des äußeren Schließmuskels

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    Medial präpariert man scharf an der Außenkante des Sphinkters entlang.

  5. Exzision der extrasphinktären Fistelanteile

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    Exzision der extrasphinktären Fistelanteile
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    In der Tiefe treffen sich beide Präparationsebenen am Durchtritt der Fistel durch den Sphinkter. Dort wird der externe Fistelgang abgesetzt.

  6. Einlegen eines Silikon-Fadens

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    Einlegen eines Silikon-Fadens
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    Nach sorgfältigem Fistel-Debridement (z.B. mit einem scharfen Löffel) erfolgt danach die Einlage einer Gummifadendrainage (z.B. Vessel-Loop) in die Fistel. Der Faden in unserem Beispiel, ein Vessel-Loop, kann mit sich selbst verknotet oder mit Mersilene-Fäden fixiert werden.

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