Transfemorale Katheter-Embolektomie nach Fogarty bei embolischem Verschluss der A. iliaca externa links - Gefäßchirurgie

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  • Zugang li. Leiste

    Video
    D 307-1

    Längsverlaufende Hautinzision li. Leiste ca. 1 cm lateral der tastbaren Pulsation der A. femoralis. Schrittweises Durchtrennen der Subcutis und Darstellung der Oberschenkelfaszie, die sodann über der A. femoralis superficialis längs inzidiert wird.

    Tipp:

    Schonung der medial verlaufenden Lymphgefäße.

  • Darstellung der A. femoralis superficialis

    Video
    D 307-2

    Präparation der A. femoralis superficialis, die umfahren und mit einem Vessel Loop angeschlungen wird.

  • Darstellung der A. femoralis communis

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    Spaltung der Oberschenkelfaszie nach proximal, Durchtrennung und Ligatur der Lymphkollektoren. Präparation und Umfahren der A. femoralis communis, die mit einem Vessel Loop angeschlungen wird.

    Tipp:

    Kräftige Lymphkollektoren sollten nach dem Absetzen ggf. mit einer Umstechungsligatur versorgt werden.

  • Darstellung der A. profunda femoris

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    Präparation, Umfahren und Anschlingen der A. profunda femoris mit einem Vessel Loop.

    Tipp:

    Die A. profunda femoris gibt 3 Äste ab, u.a. die A. circumflexa femoris medialis, die beim Anschlingen der Profunda mitgefasst werden sollte. Bei größerer Distanz zur Profunda muss die Circumflexa gesondert dargestellt und mit einer Bulldog-Klemme abgeklemmt werden.

  • Embolektomie-Manöver

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    In Höhe des Profunda-Abgangs erfolgt eine quere Stichinzision der A. femoralis communis, über die der 5-F-Fogarty-Katheter mit nicht aufgeblasenem Ballon zunächst ca. 30 cm nach proximal vorgeschoben wird. Nach Aufblasen des Ballons wird der Katheter bei leichtem Nachlassen des Ballondrucks schrittweise zurückgezogen. Das Manöver wird mehrfach wiederholt, es kann schließlich ein Embolus geborgen werden. Bei kräftigem, pulsatilem Zustrom Instillation von 2000 IE Heparin-Kochsalz-Lösung nach proximal. Wiederholung des Manövers nach distal bis hinab zu den Unterschenkelarterien (4-F-Forgarty-Katheter, ca. 60 cm).  Bei gutem Rückstrom auch nach peripher Instillation von Heparin-Kochsalz-Lösung.

    Tipps:

    1. Bei ausgeprägten arteriosklerotischen Veränderungen kann eine Längsinzision der A. femoralis communis erforderlich werden. Diese muss dann mit einer Patchplastik versorgt werden.

    2. Die Ballongröße muss dem Gefäßkaliber entsprechen, ansonsten besteht durch die Überdehnung des Gefäßes die Gefahr einer Dissektion.

  • Intraoperative DSA

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    Zur Kontrolle der Gefäßstrombahn erfolgt die intraoperative Angiographie im Bereich von Oberschenkeletage, Kniekehlen- und Unterschenkelarterien. Die Gefäße sind frei durchgängig, allerdings zeigt sich in Höhe der A. poplitea ein Gefäßspasmus.

    Tipp:

    Gefäßspasmen können gelegentlich nach einem Embolektomie-Manöver mittels Ballonkatheter an peripheren Arterien beobachtet werden. Diese lösen sich nach Gabe eines vasodilatativen Spasmolytikums wie z. B. Papaverin, einem PDE-Hemmer, der krampflösend auf glatte Muskelzellen wirkt. Dilatationen sind nicht indiziert und wirken eher schädlich.

  • Naht der Arteriotomie

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    Die Naht der Arteriotomie der A. femoralis communis erfolgt mittels Einzelknopfnähten zwischen zwei Eckfäden (monofil 5x0 oder 6x0, resorbierbar oder auch nicht resorbierbar). Vor Vollendung der Naht Flushmanöver. Freigabe des Blutstroms und Heparin-Antagonisierung mittels 4 ml Protamin.

    Nicht dargestellt: Schichtweiser Wundverschluss unter Einlegen einer Redondrainage.