Quer verlaufende, leicht bogenförmige Hautinzision am vorderen Hals oberhalb der Jugulumgrube sogenannter Kocherschnitt. Dann Präparation eines Platysma-Lappens kranial bis zum Kehlkopf und nach kaudal bis zum Jugulum, wobei die geraden Halsvenen möglichst geschont werden sollten.
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Hautschnitt; Mobilisation eines Haut-Platysma-Lappens
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Mediane Eröffnung der geraden Halsmuskulatur und Darstellung der rechten Schilddrüsenloge
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Aufsuchen des Nervus vagus
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Darstellen der rechtsseitigen Nebenschilddrüsen
Toneinstellungen Die Schilddrüse stellt sich homogen und zart dar. Am Unterpol lässt sich ein breit anhaftendes kleines Nebenschilddrüsenadenom detektieren. Es wird zunächst belassen und die obere Nebenschilddrüse aufgesucht. Diese findet sich in typischer Lokalisation dorsal an der Schilddrüsenkapsel im oberen bis mittleren Drittel des Schilddrüsenlappens. Nach Freipräparation unter sicherer Schonung ihres Gefäßstiels zeigt sich diese völlig unauffällig.
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Resektion des Nebenschilddrüsenadenoms
Toneinstellungen Markieren der oberen Nebenschilddrüse mit einem nicht resorbierbaren monofilen Faden der Stärke 5-0. Anschließend wird die untere rechte Nebenschilddrüse vorsichtig von der Schilddrüsenkapsel gelöst und in toto entfernt. Bei unveränderter Amplitude über dem Nervus vagus kann nun auch die linke Seite exploriert werden.
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Freilegen des linken Schilddrüsenlappens
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Darstellen der Nebenschilddrüsen links
Toneinstellungen Spiegelbildlich zur rechten Seite können zwei Nebenschilddrüsen dargestellt werden, die völlig unauffällig sind. Klinisch findet sich somit kein Hinweis auf eine Mehrdrüsenerkrankung. Auch diese beiden Nebenschilddrüsen werden fadenmarkiert.
Bemerkung: Die Nebenschilddrüsen werden markiert, um ihre Wiederauffindbarkeit bei Persistenz oder einem Rezidiv der Erkrankung zu erleichtern.
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Wundverschluss