Das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) ist weltweit eine der häufigsten malignen Erkrankungen der Frau. Hauptursache ist eine persistierende Infektion mit Hochrisiko-HPV. Durch das zytologische Früherkennungsprogramm (Pap-Abstrich) konnte die Inzidenz invasiver Karzinome in den letzten Jahrzehnten deutlich gesenkt werden. Dennoch treten insbesondere bei unzureichender Vorsorge auch fortgeschrittene Stadien auf. Die leitliniengerechte Diagnostik und Therapie richten sich nach dem Tumorstadium (FIGO-Klassifikation) und individuellen Risikofaktoren.
Referenz:
- Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom, Langversion, 2.2, 2022, AWMF-Registernummer: 032/033OL
- Fehm T, Beckmann MW, Mahner S, Denschlag D, Brucker S, Hillemanns P, Tempfer C; Uterus Commission of the AGO and the AGO Working Group. Statement of the Uterus Commission of the Gynecological Oncology Working Group (AGO) on Surgical Therapy for Patients with Stage IA2-IIB1 Cervical Cancer. Geburtshilfe Frauenheilkd. 2023 Oct 5;83(10):1199-1204. doi: 10.1055/a-2160-3279. PMID: 37808259; PMCID: PMC10556864.