Femoralhernienverschluss, TIPP-Technik - Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Publikation vom: 10.05.2012

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  • Prinzip

    118-9-neu

    Das Prinzip der Operation besteht im Verschluss der Femoralbruchpforte mit einem über einen inguinalen Zugang eingebrachten Kunststoffnetz. Dazu muss die Transversalisfaszie eröffnet werden, die danach wieder entweder durch eine Naht nach Shouldice oder durch einfache Naht verschlossen wird. Eine Antibiotikaprophylaxe (single-shot) ist zu empfehlen.

  • Hautschnitt

    Video
     
    118-10

    Nach Lokalanästhesie erfolgt eine ca. 4 cm lange quere Hautinzision 1 QF oberhalb des Leistenbandes. Durchtrennung der Subkutis und Darstellung der Externus-Aponeurose.

  • Spaltung der Externus-Aponeurose und Anschlingung des Lig. teres uteri

    Video
     
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    Die Externus-Aponeurose wird unter Einschluss des äußeren Leistenrings eröffnet. Die Faszienränder werden angeklemmt, hochgezogen und von M.obliquus internus gelöst. Das Lig. teres uteri wird präpariert und angeschlungen.

  • Spaltung der Fascia transversalis und Darstellung der Bruchpforte

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    Eröffnen der Transversalisfaszie. Reposition des Bruchsacks aus der Lücke zwischen Cooperschem Ligament und Unterrand des Leistenbandes. Stumpfes Abdrängen des Peritoneums von der vorderen Beckenwand.
    Ist ein präperitoneales Lipom vorhanden, kann dieses ligiert und abgetragen werden.

  • Anpassen des Netzes und Implantation vor die Bruchpforte

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    Das Netz (im gezeigten Fall selbsthaftend) wird auf eine geeignete Größe zurecht geschnitten und so eingebracht, dass die Bruchpforte von innen abgedeckt ist. In der Filmsequenz ist darauf zu achten, dass nach dem Einbringen des Netzes, die übliche Blickrichtung “von ventral, leicht kaudal” kurzfristig geändert wird in “von ventral kranial” um das implantierte Netz in der Tiefe besser darzustellen.

    Bemerkung:

    In unserem hier demonstrierten Fall haftet das Netz selbst, ansonsten ist eine Fixierung mit wenigen Nähten an das Ligamentum Cooperi erforderlich.

  • Naht der Fascia transversalis

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    Verschluss der Transversalisfaszie durch fortlaufende Naht mit 2-0 Prolene.  Alternativ (s. Graphik) ist auch ein doppelreihiger Verschluss nach Shouldice möglich.

  • Naht der Externus-Aponeurose, der Subkutis und der Haut

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