Verschluss von Trokarinzisionen mittels ENDO CLOSE®

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Publikation vom: 09.07.2012

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  • Einführen des Fadens

    127-3

    Zum Verschluss der Trokainzision wird der eingekerbte Mandrin der Endo Close®-Nahtvorrichtung mit dem Faden armiert und das Instrument seitlich neben dem liegenden Trokar in einem 30 °- Winkel durch Faszie und Peritoneum eingeführt. Das Manöver muss unter laparoskopischer Sicht erfolgen, um eine akzidentelle Läsion von Organen zu vermeiden. Intraabdominell wird die eingeführte Fadenschlaufe (deren Enden vor der Bauchdecke verbleiben) mit einer stumpfen Fasszange gefasst und durch Betätigung des knopfförmigen Verschlussmechanismus am Endo Close®-Instrument freigegeben, das dann wieder entfernt werden kann.
    Beim Einführen darf der Knopf am Ende des Instruments nicht gedrückt werden, da dieses das Zurückfedern des Mandrins und dadurch die Penetration der Bauchdecke durch die Nadelspitze verhindert. 

  • Ausleiten des Fadens

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    Erneutes Einführen des Endo Close®-Instruments ohne Faden auf der gegenüberliegenden Seite des Trokars wie vorbeschrieben. Fassen der Fadenschlaufe intraabdominell mit dem eingekerbten Mandrin und Ausleiten der Schlaufe vor die Bauchdecke durch Herausziehen des Endo Close®. Dabei wird mit einer Hand ein Fadenende fixiert und durch das Herausziehen der Schlaufe das zweite Fadenende vor die Bauchdecke luxiert.
    Auch beim Herausziehen sollte der Knopf am Instrumentenende nicht gedrückt werden, da der eingekerbte Mandrin sich ansonsten im Gewebe verhaken würde. 

  • Knüpfen der Fasziennaht

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    Nach Entfernung des Trokars und Ablassen des Pneumoperitoneums kann die Peritoneal-/Fasziennaht geknüpft werden.