Chimney-Technik bei juxtarenalem Aortenaneurysma (Ch-EVAR) - Gefäßchirurgie

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  • Zugang rechts infraclaviculär, Einnähen eines Conduits, Sondierung Aorta

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    Ca. 8 cm lange, leicht schräg verlaufende Hautinzision rechts infracalviculär. Präparation in die Tiefe und Darstellung der Arteria subclavia, die mit einem Vessel Loop angeschlungen wird. Ablemmen der Arterie zentral und peripher, sodann Längs-Arteriotomie mittels Stichskalpell und Pott´scher Schere auf 8 mm. Einnähen einer 8 mm Dacronprothese als Conduitzugang auf die Arterie mittels Prolene 5x0. Vor Vollendung der Naht Flushen. Guter Zu- und Rückstrom. Fertigstellen der Naht. Das freie Ende der Prothese wird mit einem Marsilene-Faden unterbunden. Nach Freigabe des Blutstroms lässt sich die Arteria subclavia peripher der Anastomose gut tasten. Punktion des Conduits mittels Kanüle und Vorschieben eines Terumo®-Drahtes unter Bildwandlerkontrolle nach zentral in die Aorta ascendens und descendens, dann Vorschieben des Drahts bis infradiaphragmal. Einbringen einer 8F-Schleuse und Gabe von 2000 IE Heparin.

  • Zugänge transfemoral beidseits, Sondierung Aorta

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    Im Bereich beider Leisten jeweils 5 cm lange Hautinzision, Präparation und Darstellung der Arteria femoralis communis. Anschlingen der Arterien mittels Vessel Loops. Punktion der Arteria femoralis links mittels Kanüle und Vorschieben eines Terumo®-Drahtes unter Durchleuchtungskontrolle nach zentral. Einbringen einer 7F-Schleuse und Gabe von 2000 IE Heparin. Auswechseln des Terumo®-Drahtes über einen Pigtail-Katheter durch einen rigiden Back-up Meier®-Draht. Gleiches Manöver rechts.

  • Sondieren der Nierenarterien

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    Nochmalige Punktion des Conduits im Bereich der Arteria subclavia rechts sowie Vorschieben eines weiteren Terumo®-Drahtes unter Bildwandlerkontrolle bis infradiaphragmal und Einbringen einer 8F-Schleuse sowie Gabe von 2000 IE Heparin. Angiographie mit Darstellung beider Nierenarterien, der Arteria mesenterica superior und des Truncus coeliacus.  Markierung der Nierenarterien-Abgänge aus der Aorta. Vorsichtiges Sondieren der Arteria renalis sinistra und danach der Arteria renalis dextra mittels Terumo®-Draht. Auswechseln der Terumo®-Drähte via Vertebralis-Katheter durch Rosendrähte. Auswechseln der Schleuse links femoral durch eine 20F-Schleuse und Vorschieben derselben nach zentral.

  • Implantation der renalen Chimney-Stent-Grafts

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    Über die beiden Schleusen rechts infraclaviculär werden die gecoverten Chimney-Stent-Grafts in beide Nierenarterien eingebracht und unter Bildwandlerkontrolle korrekt platziert.

  • Implantation des Aorten-Stent-Grafts von links transfemoral

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    Vorschieben des Mainbody-Devices über die 20F-Schleuse von links transfemoral und positionieren des Stents unmittelbar distal des Abgangs der Arteria mesenterica superior (SMA). Zunächst wird der Mainbody nur partiell expandiert (komplettes Expandieren s. OP-Schritt 9). Anschließend Freisetzen der ballonexpandierenden gecoverten Stent-Grafts in die Arteriae renales. Kontroll-Angiographie (im Clip nicht dargestellt). Die Arteriae renales sind beidseits regelrecht perfundiert. Der Hauptkörper ist ebenso korrekt positioniert. Die Arteria mesenterica superior sowie  der Truncus coeliacus lassen sich regelrecht perfundiert darstellen.

  • Sondieren des rechten Schenkels des Aorten-Stent-Grafts und Einbringen des 1. Stent-Grafts zur iliakalen Verlängerung

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    Der rechte Schenkel des Mainbody wird mittels Terumo®-Draht sondiert. Vorschieben des Drahts nach zentral und Auswechseln desselben mittels Pigtail-Katheter durch einen rigiden Back-up Meier®-Draht. Einbringen der 1. iliakalen Verlängerung.

  • Freisetzen des 1. Stent-Grafts und Einbringen eines 2. iliakalen Verlängerungsglieds rechts

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    Freisetzen der 1. Verlängerung.  Nach Bestimmung der Länge wird ein weiteres iliakales Verlängerungsglied eingebracht und freigesetzt. Entfernung des noch  liegenden Stent-Graft-Systems links (vom Aorten-Body).

  • Einbringen und Freisetzen der iliakalen Stent-Graft-Verlängerung links

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    Verlängerung des kurzen Aorten-Stent-Graft-Schenkels links.

  • Anmodellieren der Prothese

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    Komplettes Freisetzen des Aorten-Stent-Grafts sowie leichte Dilatation mittels Reliant-Stent-Graft-Ballonkatheter im Bereich der Andockstellen innerhalb der Prothese.

  • Abschluss-Angiographie

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    In der Kontroll-Angiographie lässt sich ein regelrechter Verlauf der eingebrachten Chimney- und Aorten-Stent-Grafts ohne Hinweis auf Endoleak darstellen. Entfernung des gesamten Devices sowie Verschluss der Punktionsstellen (das Conduit im Bereich der Arteria subclavia wird gekürzt und mittels Naht verschlossen).