Leistenhernienreparation, RutkowPlug

  1. Prinzip

    Prinzip

    Das Reparationsprinzip der Leistenhernie nach Rutkow ist das Einbringen einer schirmchenartigen Netzplombe (Plug) in den lokalen Defekt unter die Transversalisfaszie. Ein zweites flaches Netz, der Onlay-Patch (ähnlich dem Lichtenstein-Prinzip) wird über den Plug gelegt.

  2. Inguinaler Hautschnitt

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    Inguinaler Hautschnitt
    Toneinstellungen

    Es erfolgt ein ca. 4 cm langer, schräg verlaufender Hautschnitt 2 Querfinger oberhalb des Leistenbandes (durchgezogene Linie) oder alternativ eine quer verlaufende Hautinzision 2 Querfinger oberhalb des Os pubis. Hiernach Durchtrennung der Subkutis bis auf die Externus-Aponeurose.

  3. Spaltung der Externus-Aponeurose

    Video
    Spaltung der Externus-Aponeurose
    Toneinstellungen

    Die Externus-Aponeurose wird unter Einschluss des äußeren Leistenrings faserparallel eröffnet. Die Faszienränder werden angeklemmt, hochgezogen und die Faszie stumpf von M. internus und M. cremaster gelöst.
    Achtung: Auf dem M. internus liegt der N. iliohypogastricus!

Darstellen und Anschlingen des Samenstrangs

Der Samenstrang wird ggf. gemeinsam mit einem indirekten Bruchsack zunächst in Höhe des Tuberculum

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