Zur Durchführung der Mini-Laparotomie wird eine kleine, ca. 1,5 bis 2 cm lange, horizontal verlaufende Hautinzision unterhalb des Nabels angelegt. Präparation bis zur Faszie und zunächst Ausschluss einer kongenitalen umbilikalen Faszienlücke. Sollte eine Faszienlücke vorliegen, kann diese erweitert und für den Zugang genutzt werden. Ansonsten horizontale Inzision der Faszie und Eröffnung des Peritoneums. Anlegen einer Tabaksbeutelnaht im Bereich des Peritoneums, Einführen des Trokars, Knüpfen der vorgelegten Tabaksbeutelnaht und Anlegen des Pneumoperitoneums bis zu einem maximalen intraabdominellen Druck von 12 mm Hg.
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Mini-Laparotomie und Anlegen des Pneumoperitoneums
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Platzierung der Einführhilfe
![Platzierung der Einführhilfe]()
Toneinstellungen Nach Einbringen der Optik erfolgt die systematische Inspektion der Abdominalhöhle, evtl. vorliegende Adhäsionen, die die Platzierung des Dialysekatheters behindern würden, müssen gelöst werden. Zur Einbringung des Dialysekatheters über die präoperative Markierung in Höhe des linken Unterbauchs erfolgt unter Diaphanoskopie hier eine ca. 2 bis 3 cm lange, horizontale Hautinzision. Nach Darstellung der Faszie bzw. der vorderen Rektusscheide wird diese ebenfalls horizontal über eine Länge von 1,5 cm inzidiert. Die mit einem Trokar versehene Einführhilfe für den Dialysekatheter wird nun unter laparoskopischer Kontrolle in einem Winkel von 20 bis 30 Grad Richtung Unterbauch eingeführt. Die an der Einführhilfe befindliche Kunststofflefze wird mit einer Kocherklemme armiert und der Trokar dann entfernt.
Zur Aufdehnung des Rektusmuskels werden nacheinander die Dilatatoren über die Einführhilfe eingefüh
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