Partielle Fasziektomie bei Morbus Dupuytren

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  1. Planung/Inzision

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    Planung/Inzision
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    Anatomische Orientierung durch Tasten und Anzeichnen anatomischer Landmarken: 

    Zickzackförmige Inzision von der distalen Interthenarfurche über die distale Hohlhandbeugefurche bis zur Grundgliedbeugefurche des hauptsächlich betroffenen Fingers (hier Kleinfinger). Brunner’sche Inzision im Bereich von Grund- und Mittelglied. Zusätzliche divergierende schräge Inzision über einen Nebenstrang von der distalen Hohlhandbeugefurche bis zur Grundgliedbeugefurche des Ringfingers. 

    Scharfe Durchtrennung der Haut.

    Leitstrukturen

    • Distale Hohlhandbeugefurche
    • Grundgliedbeugefurche
    • Mittelgelenkbeugefurche
    • Interthenarfurche
    • Haupt- und Nebenstrang 

    Bemerkung

    Um zukünftig Narbenkontrakturen zu vermeiden, sollte die Schnittführung so geplant werden, dass die Narbe nicht gerade über einer Beugefurche zu liegen kommt.

  2. Lösen der Haut vom Dupuytrenstrang

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    Die Haut und das Subktangewebe werden von proximal nach distal vorsichtig vom veränderten Aponeurosegewebe gelöst. Dabei wird die Haut möglichst atraumatisch behandelt (Hauthaken, Ringklemmchen, keine Pinzette!), um Durchblutungsstörungen zu vermeiden.

    Cave

    Die Haut sollte nicht zu sehr ausgedünnt werden, da es sonst zu Hautnekrosen kommen kann. Sollte der Strang die Kutis infiltrieren, ist eine Resektion mit Haut und Hauttransplantat zu erwägen.

  3. Freilegen des Dupuytrenstranges proximal

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    Auf Höhe der Hohlhand wird der Strang aus der Umgebung freipräpariert und die Gefäß/Nervenbündel sicher identifiziert. Absetzen des Stranges proximal.

  4. Mobilisation des Dupuytrenstranges von proximal nach distal

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    Das veränderte Gewebe wird von den beugeseitigen Strukturen wie Arterie, Nerv und Beugesehnenscheide teils stumpf, teils scharf gelöst. Nach Entfernung des pathologischen Gewebes wird die Streckung der betroffenen Gelenke überprüft. Ggf. ist eine Gelenklösung (Arthrolyse) erforderlich.

  5. Überprüfen der Durchblutung

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    Die Blutleere wird geöffnet, sorgfältige Blutstillung. Überprüfung der regelrechten Perfusion der Finger und der Hautlappen.

  6. Spülung und Wundverschluss

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    Spülung und Wundverschluss
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    Sorgfältige Spülung des Op-Situs z. B. mit physiologischer Kochsalzlösung und abschließende Inspektion. Gegebenenfalls Einbringen einer Mini-Redon- oder einer 8er-Redon-Drainage. Evertierende Hautnaht (Einzelknopf/Fortlaufend/Intrakutan, ggf. Omni- oder Steristrips). Steriler elastokompressiver Verband.

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