Peritonealdialyse: Offene Katheterimplantation für die CAPD - Allgemein- und Viszeralchirurgie

Sie haben keine Lizenz erworben - paywall ist aktiv: zur Produktauswahl
Publikation vom: 08.10.2011
  • Marien Hospital Euskirchen

    Prof. Dr. med.  Kenko Cupisti

Einzelfreischaltung

Freischaltung auf diesen Lehrbeitrag
für 3 Tage

4,99 € inkl. MwSt.

SEPA Maestro Mastercard VISA

webop-Account Single

Freischaltung aller Lehrbeiträge
Preis pro Monat

für das Modul: Allgemein- und Viszeralchirurgie

ab 8,17 €

Kliniken & Bibliotheken

für das Modul: Allgemein- und Viszeralchirurgie

ab 390,00 Euro

  • Pararektaler Hautschnitt und Darstellung des vorderen Rektusscheidenblatts

    Video
     
    137-5

    Ca. 6 cm lange pararektale Hautinzision leicht kaudal der Verbindungslinie zwischen Nabel und Hautmarkierung für das Katheter-Exit. Durchtrennung der Subkutis mittels Elektromesser und Darstellung des vorderen Rektusscheidenblatts.

  • Darstellung des hinteren Rektusscheidenblatts und Eröffnung des Peritoneums

    Video
     
    137-2

    Längsverlaufende Inzision des vorderen Rektusscheidenblatts und stumpfes Spreizen der Rektusmuskulatur. Eröffnung des Peritoneums oberhalb der Linea arcuata und Vorlegen der Peritonealnaht am kaudalen Pol der Inzision (PDS 3-0).

    Tipp:

    • Aus Stabilitätsgründen empfiehlt sich, die Katheterimplantation oberhalb der Linea arcuata durchzuführen.
    • Für die Peritonealnaht, die auch der Verankerung des Katheters dient, sollte ein monofiler Faden verwendet werden, um das Aufreißen der Stichkanäle zu verhindern.
  • Platzieren des Dialysekatheters und Peritonealverschluss

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Einbringen des CAPD-Katheters mittels einer Kornzange in den Douglasraum. Bei der anschließenden fortlaufenden Peritonealnaht (PDS 3-0) wird der Katheter so in die Naht integriert, dass die Silikonperle des Katheters intraabdominell dem Peritoneum anliegt und der Filzteller vor dem hinteren Rektusscheidenblatt extraperitoneal zu liegen kommt. Anschließend ist der Katheter fest verankert und die Peritonealnaht „wasserdicht“.

  • Ausleiten des Dialysekatheters

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Abb. rechts: (1) Haut, (2) Subkutis, (3) Rektusmuskulatur, (4) Peritoneum/Faszie, (5) Filz-Cuff, (6) Silikonperle, (7) Filz-Teller

    Aufsetzen des Tunnelierungstrokars auf das freie Katheterende und kulissenartiger Durchzug des Katheters durch die Rektusmuskulatur und transkutanes Ausleiten an der zuvor markierten Stelle. Bei diesem Manöver kommt der 2. Filz-Cuff innerhalb der Rektusmuskulatur zu liegen. Aufsetzen des Titanadapters.

    Tipp:

    • Bei der submuskulären Ausleitung des Katheters sollte dieser harmonisch verlaufen, Abknickungen sind zu vermeiden.
  • Überprüfung der korrekten Katheterplatzierung via Durchleuchtung

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Die Überprüfung der Katheterlage im Douglasraum erfolgt durch die Instillation von Kontrastmittel unter kurzer Durchleuchtung.

  • Funktionstest des Dialysekatheters

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Durch den Ein- und Ablauf von ca. 500 ml physiologischer NaCl-Lösung werden sowohl die Funktion des Katheters als auch die Dichtigkeit der Peritonealnaht überprüft.

  • Wundverschluss; Verband

    Paid content (video)
    Paid content (image)

    Verschluss des vorderen Rektusscheidenblatts mit Einzelknopfnähten (Vicryl CT-1), Subkutannaht und intrakutane Hautnaht (Monocryl 5-0). Steriler Verband.

    Tipp:
    Der Katheter sollte nicht in Kontakt mit dem Klebstoff des Verbandsmaterials kommen, damit beim Verbandswechsel keine akzidentielle Dislokation des Katheters erfolgt.