Anheben der linken Leber mit der Cardiere. Anspannen des Magens durch den Assistenten und Inzision des Omentum minus an der Leberunterseite im Bereich des rechten Zwerchfellschenkels beginnend.
Vorsicht: Bei diesem Schritt ist auf ersetzende und akzessorische Gefäße zur linken Leber zu achten.
Bemerkungen: Zum Anheben der Leber empfiehlt sich eine kleine Kompresse als Unterlage zwischen Cardiere und Lebergewebe, um Kapselverletzungen zu vermeiden. Wir benutzen trotzdem immer die sehr kleine Cadiere als Fasszange, da Kollision intra- und extrakorporal deutlich besser vermieden werden können als mit größeren Fasszangen.
Quere Inzision der Serrosa über dem Ligamentum hepatoduodenale an der Leberpforte. Anheben des Omentum majus und des Magens und Vorgehen wechselnd „von unten“ und Aufsuchen der Arteria hepatica communis. Darstellen des Abgangs der Arteria gastroduodenalis und Entfernung des Fett- und Lymphgewebes entlang dieser.
Ziehen des Magens und Omentums nach caudal und erneut Zuwendung zum Ligamentum hepatoduodenale. Aufsuchen der Arteria hepatica propria und vollständige Entfernung des gesamten Fett- und lymphatischen Gewebes entlang der Leberarterien bis zum Hilus. Clippen der Arteria gastrica dextra und Durchtrennung derselben.
Bemerkung: Die Lymphadenektomie des Ligamentum hepatoduodenale und die en bloc Resektion des Omentum minus zur kleinen Kurvatur hin erfolgt unter sicherer Sichtschonung der Leberarterien, der Pfortader und der extrahepatischen Gallengänge.